Politik

Donald Trump: Neue MAGA-Königin? Sie wird plötzlich als Trump-Nachfolge gehandelt

Wer wird Nachfolger von Donald Trump? Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Trump-Wähler nennen überraschend Candace Owens als mögliche MAGA-Nachfolgerin
  • Republikanische Fokusgruppen sehen wachsende Begeisterung für die Medienpersönlichkeit
  • Strategin Sarah Longwell warnt das politische Establishment vor Fehleinschätzungen

Obwohl Donald Trump erst seit einem Jahr erneut im Amt ist, wird bereits über seine Nachfolge diskutiert. Wer wird die MAGA-Bewegung nach Trump anführen? Die Antwort aus republikanischen Fokusgruppen überrascht selbst erfahrene Politikbeobachter. Denn wenn Meinungsforscherin Sarah Longwell Trump-Anhänger nach ihrer Wunschpersönlichkeit für 2028 fragt, fallen weder die Namen J.D. Vance noch Marco Rubio – also keiner der üblichen Favoriten des politischen Establishments. Stattdessen taucht immer wieder ein Name auf: Candace Owens. Die konservative Medienpersönlichkeit gehört laut Longwell zu den am häufigsten genannten Nicht-Politikern, wenn Teilnehmer nach potenziellen künftigen Präsidenten gefragt werden. Die republikanische Strategin, die seit Jahren Fokusgruppen mit Trump-Wählern durchführt, dokumentiert diesen Trend in einem Beitrag für "The Bulwark".

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"Ich würde sofort für sie stimmen!" MAGA-Bewegung einig über Trump-Nachfolge

Die Aussagen aus Longwells Fokusgruppen vom Februar 2025 sind eindeutig. "Ich finde Candace Owens großartig. Ich würde sofort für sie stimmen", erklärte Mycal, ein Wähler aus North Carolina, der von Biden zu Trump gewechselt war. Eine weitere Teilnehmerin derselben Gruppe, Daniela, ging noch weiter: "Hätten sie Candace gegen Kamala ausgetauscht, hätten sie die Wahl gewonnen." Bemerkenswert ist, dass Owens' Anziehungskraft laut Longwell über Altersgruppen und sogar über traditionelle Parteigrenzen hinweg funktioniert. Die Medienmacherin hat sich eine der einflussreichsten Plattformen im rechten Spektrum aufgebaut.

Candace Owens wird unter MAGA-Anhängern als Trump-Nachfolgerin gehandelt. Bild: picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire | Dominic Gwinn

Establishment ignoriert das Phänomen "Candace Owens"

Longwell warnt in ihrem Beitrag mit dem Titel "Wir reden nicht genug über Präsidentin Candace Owens" eindringlich: Das politische Establishment übersehe diese Entwicklung auf eigene Gefahr. Die langjährige Never-Trump-Republikanerin beobachtet den Trend seit Jahren. Dabei ist Owens keineswegs unumstritten. Sie geriet wiederholt in die Kritik – unter anderem wegen der Verbreitung antisemitischer Verschwörungstheorien und ihrer Kommentare über den konservativen Aktivisten Charlie Kirk. Dass kürzlich Hunter Biden in ihrem Podcast auftrat, bezeichnet Longwell als "Verschmelzung zweier Hauptfiguren des Internets". Ein Auftritt, der ihre wachsende Reichweite über die MAGA-Basis hinaus unterstreiche.

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/gom/news.de/stg

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