Donald Trump: Ex-Berater schlägt Alarm - US-Präsident wird Midterms-Niederlage nicht verkraften
Wie wird Donald Trump reagieren, wenn die Republikaner die Midterms verlieren? Bild: picture alliance:dpa:AP | Alex Brandon
Erstellt von Franziska Kais
22.05.2026 17.40
- Donald Trump wird Midterms-Niederlage nicht verkraften
- Ex-Mitarbeiter warnt vor Zusammenbruch und Rachefeldzug
- Völkermord und Atomschläge - Ex-Trump-Berater zeichnet düsteres Szenario
Ein ehemaliger Berater des US-Präsidenten schlägt Alarm: Miles Taylor warnt eindringlich vor Donald Trumps möglicher Reaktion auf eine drohende Niederlage bei den Midterm-Wahlen im November. Der Ex-Trump-Berater glaubt, dass der Republikaner eine Wahlschlappe nicht verkraften wird.
Weitere aktuelle Meldungen zu Donald Trump und der US-Politik finden Sie am Ende dieses Artikels.
Donald Trump wird Midterms-Niederlage nicht verkraften
In einer am Freitag (22. Mai) in "The i Paper" veröffentlichten Analyse schreibt Miles Taylor, der früher als Stabschef im Heimatschutzministerium tätig war: "Die Chancen stehen nun gut, dass er seinen Sitz im US-Repräsentantenhaus verliert." Doch damit nicht genug. "Er könnte sogar den Senat verlieren. Mit ziemlicher Sicherheit wird er des Amtes enthoben werden", prophezeit der frühere Trump-Berater. Nach den Wahlen werde der US-Präsident "abgelenkt, bedrängt und sehr wahrscheinlich gedemütigt" sein, so Taylor.
Ex-Mitarbeiter berichtet von Geheim-Treffen nach Wahl-Niederlage 2018
Aus der Vergangenheit lasse sich ableiten, wie Donald Trump auf die Niederlage reagieren wird. "Er wird wütend reagieren und seinen Blick ins Ausland richten", ist sich der Ex-Mitarbeiter sicher. Miles Taylor stützt seine Prognose auf eigene Erfahrungen nach der republikanischen Niederlage bei den Midterms 2018. Damals sei er zu "geheimen Treffen" einbestellt worden, bei denen "dreiste und unethische" Strategien entwickelt wurden, um die neue demokratische Mehrheit im Repräsentantenhaus zu blockieren.
Donald Trump wurde nach der Wahlniederlage zum "aggressiven Tyrannen"
Er selbst trat schließlich aus Protest von seinem Posten zurück. Doch vor seinem Abgang wurde ihm klar, worauf der US-Präsident seinen Fokus für den Rest seiner ersten Amtszeit legen würde. "Da ihm zu Hause die Hände gebunden waren, setzte er im Ausland ein Zeichen", so Taylor. Gegen alle Einwände habe der US-Präsident amerikanische Verbündete drangsaliert, die sich seinen Plänen widersetzten. Gleichzeitig suchte er die Nähe zu langjährigen US-Gegnern. Trump sei auf der Weltbühne zum "aggressiven Tyrannen" geworden.
Völkermord und Atomschläge - Ex-Trump-Berater zeichnet düsteres Szenario
Diese Erfahrungen – kombiniert mit Trumps nun begrenzter Amtszeit und seiner gewachsenen Bereitschaft, militärische Schläge im Ausland zu genehmigen – lassen Miles Taylor für 2026 das Schlimmste befürchten. "Ich spreche von dem mächtigsten Mann der Welt, der nach neuen Ländern sucht, die er überfallen kann, der neue Wege erkundet, seinen Einfluss zu Geld zu machen, der mit Völkermord und Atomangriffen kokettiert und mit der Zerstörung der globalen Ordnung spielt, die aus den großen Kriegen hervorgegangen ist", warnt Taylor.
Auch diese Meldungen zu Donald Trump sowie der US-Politik sind einen Blick wert:
- Ex-Vertraute äußert brisanten Verdacht - Trump könnte Wahl 2028 absagen
- Obamas subtiler Trump-Angriff - diese Worte dürften den US-Präsidenten erzürnen
- Trump will Melania "loswerden" - bizarre Aussage sorgt für Gelächter
- Entsetzen über Geheim-Deal - dieses Dokument macht Trump "faktisch unangreifbar"
- Unerwartetes Geständnis fliegt Donald Trump um die Ohren