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Donald Trump: US-Präsident steuert auf Katastrophe zu - jetzt könnte es brenzlig werden

Donald Trumps Beliebtheitswerte erholen sich nicht. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson

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  • Donald Trump: Zustimmungswerte stürzen massiv ab
  • Donald Trumps Kernwähler waren Schlüssel zum Wahlsieg

Donald Trumps Beliebtheit bei weißen Wählerinnen und Wählern ohne Hochschulabschluss ist massiv eingebrochen. Umfragen von CBS News und YouGov zeigen einen dramatischen Wandel in dieser Bevölkerungsgruppe.

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Donald Trump: Zustimmungswerte stürzen massiv ab

Die Netto-Zustimmungsrate für Donald Trump sackte von plus 36 Prozentpunkten im Februar 2025 auf minus 8 Prozentpunkte im Mai 2026 ab. Insgesamt bedeutet dies einen Rückgang von 44 Prozentpunkten innerhalb von nur 15 Monaten.

Diese Entwicklung ist besonders brisant, da weiße Amerikaner ohne College-Abschluss traditionell zu Trumps treuesten Unterstützern zählten. Der Einbruch erfolgt ausgerechnet in einem Jahr, in dem wichtige Kongresswahlen anstehen. Die republikanische Partei muss nun um ihre knappen Mehrheiten in beiden Kammern des Kongresses fürchten.

  • Für diese jüngste Erhebung wurden 2.064 erwachsene Amerikaner befragt.
  • Hier betrug die Fehlertoleranz plus/minus 2,7 Prozentpunkte.
  • Die Studie wurden von CBS News und YouGov gemeinsam durchgeführt.

Donald Trumps Kernwähler waren Schlüssel zum Wahlsieg

Weiße Wähler ohne Hochschulabschluss spielten eine entscheidende Rolle bei Trumps Erfolg in der US-Präsidentschaftswahl 2024. Ihr Abwandern könnte unmittelbare Folgen für die Republikaner haben. Die anstehenden Midterm-Wahlen rücken in bedrohliche Nähe für die Partei.

Ein Blick in die Geschichte zeigt ein warnendes Muster: Bei den Zwischenwahlen 2018 (während Trumps erster Amtszeit) verloren die Republikaner das Repräsentantenhaus an die Demokraten. Traditionell schneidet die Partei, die nicht das Weiße Haus kontrolliert, bei Midterm-Wahlen besser ab. Dieser historische Trend könnte sich wiederholen.

So brisant ist die Situation für Trump: Die Republikanische Partei verfügt derzeit nur über knappe Mehrheiten in beiden Kongresskammern. Bereits der Verlust weniger Sitze an die Demokraten würde ausreichen, um Trumps politische Agenda für den Rest seiner Amtszeit erheblich zu behindern.

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