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Donald Trump: Ex-Mitarbeiter packt über "Weltuntergangsplan" des Präsidenten aus

Der frühere Stabschef des US-Heimatschutzministeriums hat eine alarmierende Warnung ausgesprochen: Was hat es mit Donald Trumps "Weltuntergangsbuch" auf sich? Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin

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  • Ex-Mitarbeiter aus dem Weißen Haus enthüllt Donald Trumps "Weltuntergangsbuch"
  • US-Präsident soll geheimes Dokument mit erweiterte Machtbefugnisse hüten
  • Wie weit kann Donald Trump gehen? Früherer Mitarbeiter des Heimatschutzministeriums spricht Warnung aus

Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus hat Donald Trump schon so manche Linie überschritten - doch wie weit wird "The Don" noch gehen? Glaubt man den warnenden Worten von Miles Taylor, seines Zeichens früherer Stabschef des US-Heimatschutzministeriums, dann ist der US-Präsident längst für alle Eventualitäten gewappnet. In einem Gastbeitrag für "The i Paper" enthüllte er die Existenz eines geheimen Dokuments im Weißen Haus, das unter dem Namen "Doomsday Book" bekannt ist, wie bei "Raw Story" zusammenfassend berichtet wird.

Donald Trump hält seinen "Weltuntergangsplan" unter Verschluss - das steht in den Dokumenten

Dieses Buch befindet sich an einem gesicherten Ort, dessen Lage nur wenigen Personen bekannt ist. Es enthält bereits fertig ausgearbeitete Exekutivanordnungen, die dem Präsidenten "außerordentliche Dinge" ermöglichen würden. Taylor äußerte seine Befürchtung, dass Präsident Donald Trump diese weitreichenden Machtbefugnisse während seiner zweiten Amtszeit einsetzen könnte. "Meine Sorge ist, dass er sich entschieden hat, dies zu tun", schrieb Taylor.

Donald Trumps geheimes Notfall-Handbuch stammt aus der Eisenhower-Ära

Das "Doomsday Book" wurde ursprünglich während der Eisenhower-Regierung erstellt. Sein Zweck: die Aufrechterhaltung der Regierungsfunktionen im Falle einer nuklearen Zerstörung Washingtons. Die darin enthaltenen vorbereiteten Exekutivanordnungen würden dem Präsidenten weitreichende Vollmachten einräumen. Dazu gehören die Möglichkeit zur Zensur der Presse, die Inhaftierung von Zivilisten sowie die Unterbrechung von Kommunikationswegen. Taylor zufolge kämen diese Befugnisse "faktischem Kriegsrecht" gleich.

Der ehemalige Stabschef berichtete zudem, dass Trump während seiner ersten Amtszeit die ihm zur Verfügung stehenden Machtbefugnisse nicht vollständig verstanden habe. Trump habe zwar einmal von seinen "magischen Befugnissen" gesprochen, mit denen er rechtliche Beschränkungen umgehen könne.

Insider aus dem Weißen Haus warnt: In den falschen Händen ist das "Doomsday Book" eine immense Gefahr

Nach seinem Dienst in der Trump-Administration machte sich Taylor vor allem Sorgen darüber, dass "die falsche Person Zugang zu diesem Buch erlangen würde". Während der ersten Amtszeit sei Trump die volle Tragweite seiner potenziellen Machtbefugnisse nicht bewusst gewesen. Doch nun habe sich die Lage grundlegend verändert. Was Taylor vor drei Jahren noch als Albtraumszenario betrachtete, "fühlt sich heute alles andere als Fantasie an", warnte er in seinem Gastbeitrag. "Das ist nicht länger der Stoff billiger Fiktion", schrieb Taylor. "Aber wenn wir es zulassen, würde sich die amerikanische Demokratie wie eine solche lesen."

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/news.de/stg

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