Donald Trump: Nächtlicher Rausch im Weißen Haus - neue Sorgen um US-Präsidenten
Donald Trump sorgt mit einer nächtlichen Tirade für neue Spekulationen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Matt Rourke
Erstellt von Anika Bube
08.05.2026 15.07
- Trump begann seine morgendliche Posting-Serie bereits um 5.41 Uhr
- Berichte sprechen von auffällig wenig Schlaf beim US-Präsidenten
- Selbst das Team im Weißen Haus muss sich an Trumps Rhythmus anpassen
Der US-Präsident startete am Freitagmorgen um 5.41 Uhr Ortszeit eine regelrechte Beitragsflut auf seiner Plattform Truth Social. Zwischen seinem letzten nächtlichen Beitrag – einer Attacke gegen den demokratischen Minderheitsführer im Repräsentantenhaus, Hakeem Jeffries, um 0.16 Uhr – und dem Beginn seiner morgendlichen Offensive lagen gerade einmal fünf Stunden und 25 Minuten.
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Nächtliche Posting-Flut von Donald Trump sorgt für neue Spekulationen
Der 79-Jährige nutzte die frühen Morgenstunden, um den umstrittenen Iran-Konflikt zu verteidigen und seine Geburtstagsfeierlichkeiten anzukündigen. Dabei teilte er eine Reihe von Grafiken sowie KI-generierte Bilder. Die kurze Zeitspanne zwischen den Posts deutet erneut auf erhebliche Schlafdefizite des Präsidenten hin.
Unter den geteilten Inhalten befand sich ein KI-generiertes Bild eines US-Kriegsschiffs, das einen iranischen Kampfjet abschießt. Trump versah das Bild mit der wenig aussagekräftigen Bildunterschrift "Lasers: Bing, Bing, GONE!!!" Zudem postete der US-Präsident eine Grafik, die die Dauer seines seit zwei Monaten andauernden Iran-Einsatzes mit anderen amerikanischen Militärkonflikten verglich – darunter Afghanistan, Vietnam und der Zweite Weltkrieg. Offenbar sollte dies belegen, dass der aktuelle Nahost-Konflikt weniger gravierend sei. Darüber hinaus bewarb Trump ein UFC-Event, das am 14. Juni im Weißen Haus im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250-jährigen Unabhängigkeitsjubiläum stattfinden soll.
Nur fünf Tage mit ausreichend Schlaf im April für Donald Trump
Das nächtliche Posting-Verhalten des Präsidenten fügt sich in ein besorgniserregendes Muster ein. "The Daily Beast" hatte zuvor analysiert, wie häufig Trump zwischen 21 Uhr und 6 Uhr morgens auf Truth Social aktiv ist. Das Ergebnis: Im gesamten April gab es lediglich fünf Tage, an denen der 79-Jährige theoretisch eine vollständige Nachtruhe hätte haben können.
Das ständige nächtliche Scrollen und Posten könnte erklären, warum der Präsident tagsüber regelmäßig einnickt – auch bei offiziellen Veranstaltungen im Weißen Haus wurde er dabei beobachtet.
Stabschefin teilt sich Nachtschichten mit Kollegen
Die ungewöhnlichen Schlafgewohnheiten des US-Präsidenten zwingen auch sein engeres Umfeld zu Anpassungen. Stabschefin Susie Wiles erklärte am Donnerstag bei der Independent Women's Gala, wie sie und ihr Team mit Trumps Rhythmus umgehen. "Ich bin nicht einer dieser Menschen, die keinen Schlaf brauchen – ich brauche tatsächlich sehr viel davon", sagte die 68-Jährige. Sie gehe früh ins Bett, während der stellvertretende Stabschef Dan Scavino als "Nachteule" die späten Anrufe übernehme. "So haben wir es über ein paar Jahre hinweg gehandhabt, um sicherzustellen, dass wir alle genug Schlaf bekommen – auch wenn der Präsident das nicht tut."
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