Donald Trump: Zweifel an geistiger Fitness - jetzt soll Trump zum Hirn-Test ins TV
Donald Trump (Foto) sieht sich wieder einmal Spott von Gavin Newsom ausgesetzt. Bild: picture alliance/dpa/AP | Matt Rourke
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster
08.05.2026 10.50
- Donald Trump verspottet von Gavin Newsom
- Donald Trump soll Live-Test bei Fox News machen
- Mehrheit der Amerikaner zweifelt an Trumps Amtstauglichkeit
Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom hat mit einer scharfen Attacke auf Donald Trump reagiert, nachdem der US-Präsident während einer Ansprache im Weißen Haus mit seiner Erklärung eines grundsätzlich simplen Sachverhalts für fragende Gesichter im weiten Rund gesorgt hatte.
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Donald Trump verspottet von Gavin Newsom nach Erklärung im Weißen Haus
Demokrat Newsom zeigte sich alarmiert über das, was er als "rapiden geistigen Verfall des Präsidenten" bezeichnet. In einem Post auf X, verfasst im charakteristischen Großbuchstaben-Stil Trumps, verwendete Newsom den Spitznamen "Little D" für den Präsidenten. "Das Gehirn von 'Little D' verfällt rapide in Echtzeit", schrieb er. "Heute war er verwirrt über den Unterschied zwischen 'see' und 'sea'. Sehr traurig!"
Newsom ging noch weiter und behauptete, Trumps Berater seien "verängstigt und versuchen verzweifelt, es vor der Öffentlichkeit zu verbergen." Er forderte: "Das amerikanische Volk verdient die Wahrheit." Newsoms Pressebüro teilte zudem einen Videoclip der Trump-Rede mit dem Kommentar: "Zeit für einen weiteren Leistungstest, Opa."
Donald Trump soll Live-Test bei Fox News machen
Der kalifornische Gouverneur legte konkrete Bedingungen für seine Herausforderung fest: einen kognitiven Leistungstest in der Hauptsendezeit des nationalen Fernsehens. Als Gastgeber schlug Newsom ausgerechnet Fox News vor, den bevorzugten Sender von Donald Trump.
- "Fox News kann es moderieren", schrieb Newsom und fügte hinzu, Sean Hannity mit dem Beinamen "Slumpy Ratings" ("schlappe Einschaltquoten") wäre perfekt geeignet.
- Spöttisch bot er an: "Ich lasse 'Little D' sogar drei Joker benutzen!" Die Rahmenbedingungen seien klar definiert: weder Teleprompter noch schriftliche Hilfen würden zugelassen.
Mit einem Hinweis auf frühere Aussagen Trumps listete Newsom Beispielwörter auf: "Person, Mann, Kamera, TV, Eichhörnchen, Elefant, Giraffe". Der Präsident hatte erst in der vergangenen Woche damit geprahlt, Bilder von Tieren wie einem Eichhörnchen im Rahmen eines Hirntests korrekt identifizieren zu können. Newsom schloss seine Herausforderung mit den Worten: "Mal sehen, wer besteht!"
Mehrheit der Amerikaner zweifelt an Trumps Amtstauglichkeit
Die Bedenken über Trumps Zustand spiegeln sich in aktuellen Erhebungen wider. Eine neue Umfrage von "The Washington Post", ABC News und Ipsos zeigt dramatische Ergebnisse:
- 59 Prozent der erwachsenen US-Bürger sind der Ansicht, dass der Präsident nicht über die notwendige geistige Schärfe verfügt, um sein Amt effektiv auszuüben.
Auch die körperliche Verfassung des Präsidenten ruft Skepsis hervor.
- 55 Prozent der Befragten glauben nicht, dass Trump fit genug für die Präsidentschaft ist. Diese Zweifel werden durch sichtbare körperliche Symptome verstärkt.
- Beobachter verweisen auf anhaltende Blutergüsse an seinen Händen und geschwollene Knöchel.
- Hinzu kommt Trumps Neigung, bei öffentlichen Veranstaltungen einzunicken, sowie seine Vergesslichkeit bezüglich eigener Aussagen.
Das Weiße Haus schießt scharf zurück nach Trump-Spott
Das Weiße Haus reagierte scharf auf Newsoms Angriffe. Sprecher Davis Ingle bezeichnete den kalifornischen Gouverneur als "den schlechtesten Gouverneur in Amerika" und möglicherweise "den dümmsten". Er kontrastierte Trumps "Schärfe, unübertroffene Energie und historische Zugänglichkeit" mit der vorherigen Regierung, in der Demokraten Bidens geistigen und körperlichen Verfall vor der Öffentlichkeit verborgen hätten.
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