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Donald Trump: Nur drei Stunden Schlaf - gefährdet Trumps Schlafmangel die Weltpolitik?

Nächtliche Posts, riskante Entscheidungen? Donald Trumps Schlafmangel wirft Fragen auf. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Analyse zeigt: Trump ist in bis zu 80 Prozent der Nächte online aktiv
  • Experten vermuten drastischen Schlafmangel von nur etwa drei Stunden
  • Kritiker sehen Zusammenhang zwischen Müdigkeit und politischer Unberechenbarkeit

Der US-Präsident scheint nachts kaum zur Ruhe zu kommen. Eine aktuelle Auswertung des "Daily Beast" zeigt: Im April war Trump an mindestens 80 Prozent aller Nächte zwischen 21 und 6 Uhr auf Social Media aktiv. Lediglich an fünf Tagen im gesamten Monat verzichtete er auf nächtliche Posts.

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Donald Trump schläft nur drei Stunden pro Nacht: Experten schlagen Alarm

Die Analyse kommt zu einem beunruhigenden Schluss: Trump dürfte pro Nacht nur etwa drei Stunden schlafen. Das liegt deutlich unter dem, was Mediziner und Schlafexperten für gesund halten. Joanna Coles, Chief Content Officer des "Daily Beast", vermutet dahinter nächtliche Angstzustände: Trump habe offenbar "mitten in der Nacht Angst".

Leidet Trump unter nächtlichen Angstzuständen? Iran-Krise raubt "The Don" den Schlaf

Die Redakteure des "Daily Beast" sehen einen direkten Zusammenhang zwischen Trumps Schlafdefizit und seinen zunehmend unberechenbaren Entscheidungen. Hugh Dougherty, Executive Editor der Publikation, verwies dabei konkret auf die jüngste Reaktion des Präsidenten auf die Iran-Krise: Trumps Entscheidung, eine Gegenblockade als Antwort auf Irans Versuche zu verhängen, die Straße von Hormus zu sperren, sei ein Paradebeispiel für erratisches Handeln.

"Diese Woche war sehr im Einklang mit der Prognose über seine Entscheidungsfindung", erklärte Dougherty. Die unberechenbare Natur seines Handelns zeige sich besonders deutlich in der "bizarren Blockade-Nachwirkung".

Historische Parallelen: Als Thatcher den Kontakt zur Realität verlor

Trump ist nicht der erste Regierungschef, der mit wenig Schlaf auszukommen versucht. Dougherty zog einen aufschlussreichen Vergleich zur früheren britischen Premierministerin Margaret Thatcher, die Berichten zufolge nur vier bis fünf Stunden pro Nacht schlief. Dies könnte erklären, warum sie gegen Ende ihrer Amtszeit als zunehmend "realitätsfern" wahrgenommen wurde.

Wird Trumps extremer Schlafmangel zum Problem?

Der Vergleich wirft unbequeme Fragen auf: Wiederholt sich hier ein Muster? Thatchers Schlafgewohnheiten galten lange als Zeichen eiserner Disziplin – bis die Folgen sichtbar wurden. Ob Trumps noch extremerer Schlafmangel ähnliche Konsequenzen nach sich zieht, bleibt abzuwarten.

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/bua/news.de/stg

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