Politik

Donald Trump: Königlicher Fauxpas vor aller Augen - er bemerkte es viel zu spät

Donald Trump sorgte auch in dieser Woche für reichlich Schlagzeilen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Donald Trump fasst Melania beim Königsbesuch ans Gesäß
  • Donald Trump will König Charles mit Falkland-Provokation demütigen
  • Donald Trump: Krypto-Gesetz scheitert an eigener Familie
  • Donald Trump: US-Gold stammt möglicherweise von Drogenkartellen
  • Donald Trump nutzt Anschlag für Ballsaal-Werbung

Die Schlagzeilen rund um US-Präsident Donald Trump reißen nicht ab. Ob diplomatische Spannungen, innenpolitische Konflikte oder persönliche Auftritte mit Sprengkraft - auch in dieser Woche liefert der 79-Jährige reichlich Stoff für Diskussionen. Mehrere Vorfälle sorgen für Aufsehen, Kritik und teils internationale Irritationen.

Das sind die Trump-News der Woche - die passenden Links finden Sie am Ende des Textes.

Donald Trump fasst Melania beim Königsbesuch ans Gesäß

Beim protokollarischen Empfang des britischen Königspaares auf dem South Lawn des Weißen Hauses leistete sich US-Präsident Donald Trump einen peinlichen Ausrutscher. Unmittelbar nach der höflichen Begrüßung von König Charles III. und Königin Camilla glitt die Hand des 79-Jährigen von Melanias Rücken deutlich abwärts und umfasste das Gesäß seiner Ehefrau. Erst viel zu spät bemerkte Trump seinen Fauxpas. Kameras hielten die Szene in einem Livestream fest.

Donald Trump will König Charles mit Falkland-Provokation demütigen

Nach Berichten von "The Daily Beast" beabsichtigte US-Präsident Donald Trump, während des angesetzten Staatsbesuchs von König Charles III. die britische Souveränität über die Falklandinseln infrage zu stellen. Was eigentlich die angespannten Beziehungen zwischen den Verbündeten kitten sollte, hätte zur diplomatischen Zerreißprobe werden können.

Laut dem durchgesickerten Memo handelte es sich um eine kalkulierte Vergeltungsaktion. Hintergrund war die Weigerung des britischen Premierministers Keir Starmer, die von den USA verhängte Blockade der Straße von Hormus zu unterstützen.

Donald Trump: Krypto-Gesetz scheitert an eigener Familie

Das von Donald Trump im Wahlkampf 2024 versprochene Krypto-Gesetz droht im Kongress zu scheitern - ausgerechnet wegen der Geschäftsaktivitäten seiner eigenen Söhne. Donald Jr. und Eric Trump haben nach Recherchen von "Politico" riesige Krypto-Unternehmen aufgebaut, die nun zum zentralen Hindernis der Gesetzgebung werden.

Die Opposition stellt klare Bedingungen. Kritiker befürchten, dass das Gesetz den Trumps ermöglichen würde, ihre Geschäfte mit minimalen Einschränkungen auszubauen. Die Zeit drängt: Laut "Raw Story" drohen den Republikanern bei den November-Zwischenwahlen Verluste im Kongress, was die Verabschiedung praktisch unmöglich machen würde.

Donald Trump: US-Gold stammt möglicherweise von Drogenkartellen

Eine Recherche der "New York Times" enthüllt ein paradoxes Bild: Während sich Donald Trump als kompromissloser Gegner lateinamerikanischer Drogenkartelle inszeniert, bezog die amerikanische Münzprägeanstalt Edelmetall von mexikanischen Pfandleihhäusern und südamerikanischen Zwischenhändlern. Diese Akteure stehen im Verdacht, Geschäfte mit jenen kriminellen Organisationen zu betreiben, die Trump bekämpft.

Die Bundesbehörde prüfte offenbar nicht genau, woher das Gold stammte. Während Kartelle ihr schmutziges Geld wuschen, gelangte ihr Edelmetall mutmaßlich in die Tresore der US-Regierung.

Donald Trump nutzt Anschlag für Ballsaal-Werbung

Dramatische Szenen ereigneten sich am Wochenende beim Gala-Dinner der Hauptstadtpresse im Hilton Hotel in Washington. Ein bewaffneter Angreifer durchbrach die Sicherheitsschleuse, bevor Personenschützer ihn unter Schusswaffeneinsatz überwältigten. Der Präsident wurde unverzüglich evakuiert.

Ein Foto vom Tatort löste wilde Spekulationen aus. Die Aufnahme zeigt eine männliche Gestalt nahe der Bühne, die gelassen das Chaos beobachtet. Nutzer rätseln über die Identität. Trump nutzte den Vorfall prompt zur Eigenwerbung.

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