Donald Trump: Nur eine Marionette - Ex-Vertrauter alarmiert mit Beobachtung
Immer wieder gibt es Wirbel um Donald Trumps mentalen Zustand. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster
30.04.2026 08.43
- Donald Trump wirkt "verloren" laut Ex-Vertrautem
- Donald Trump verlässt sich auf Flüche und Drohungen
- Netanyahu und Putin spielen Trump "wie eine Marionette"
- Trump-Mitarbeiter kontern mit scharfer Attacke gegen Cobb
Ty Cobb, der während der ersten Amtszeit als Rechtsberater im Weißen Haus für Donald Trump tätig war, hat schwere Bedenken hinsichtlich des mentalen Zustands des US-Präsidenten geäußert. In einem Gespräch mit "MS NOW" warnt der Anwalt vor alarmierenden Anzeichen eines fortschreitenden geistigen Verfalls bei Trump.
Weitere Artikel über Donald Trump finden Sie unter diesem Text.
Donald Trump wirkt "verloren": Wirbel um Demenz-Aussage von Ex-Vertrautem
Cobb, der einst eng mit dem Präsidenten zusammenarbeitete, beobachtet nach eigenen Angaben deutliche Veränderungen in Donald Trumps Sprache und Auftreten. Der kognitive Niedergang beschleunige sich zunehmend, so seine brisante Einschätzung.
Besonders besorgniserregend sei, dass Trump mittlerweile Demenz-Symptome zeige und "verloren" wirke. Cobb stützt seine Aussagen auf direkte Beobachtungen aus seiner Zeit im Weißen Haus sowie auf jüngere öffentliche Auftritte des Präsidenten.
Wie weit die medizinische Expertise des Juristen reicht, bleibt allerdings zweifelhaft. Es handelt sich um persönliche Eindrücke, die der frühere Trump-Vertraute wiedergibt und keine Fachmeinung.
Donald Trump verlässt sich auf Flüche und Drohungen
Der ehemalige Rechtsberater bezieht sich auf angeblich konkrete Veränderungen in Trumps Kommunikationsweise, die er als medizinisch bedenklich einstuft. Laut Cobb ist Trumps Sprachwelt deutlich geschrumpft - der Präsident verlasse sich mittlerweile hauptsächlich auf Flüche und Drohungen, um sich auszudrücken.
- Diese Art der Kommunikation deutet nach Cobbs Einschätzung auf das Fehlen jeglicher Frontallappen-Kontrolle hin. Die Fähigkeit zur Impulskontrolle, die für überlegtes Handeln notwendig ist, scheine bei Trump nicht mehr vorhanden zu sein.
Cobb erläuterte, dass Trumps Narzissmus schon während seiner Zeit im Weißen Haus deutlich sichtbar gewesen sei:
- "Als ich dort war, zeigte sich sein Narzissmus, weil er leidenschaftlich Dinge tun wollte, die ungezügelt gewesen wären."
- Der entscheidende Unterschied zu heute: Damals gab es noch Personen, die ihn davon abhalten konnten.
Netanyahu und Putin spielen Trump "wie eine Marionette"
Cobb warnt vor den außenpolitischen Konsequenzen von Trumps angeblichem Zustand. Ausländische Staatschefs würden den US-Präsidenten gezielt ausnutzen, um Entscheidungen in ihrem Sinne zu beeinflussen. Als konkretes Beispiel nennt der ehemalige Berater Israels Premierminister Netanyahu und dessen Rolle bei der Entscheidung für einen militärischen Einsatz im Iran. Der Mechanismus sei simpel: Alle Politiker wüssten, dass Trumps Narzissmus sein gesamtes Handeln bestimme.
- "Um ihn anzusprechen und ihn in die Stimmung zu versetzen, großzügig zu sein, muss man ihm nur schmeicheln", erklärte Cobb in dem Interview.
Als Beispiel führt Cobb auch den russischen Präsidenten Wladimir Putin an, der genau wisse, welche Knöpfe er drücken müsse, um amerikanische Unterstützung zu erhalten. Der Präsident werde dadurch "wie eine Marionette" gespielt, so Cobb wörtlich.
Trump-Mitarbeiter kontern mit scharfer Attacke gegen Cobb
Das Weiße Haus hat die Vorwürfe des ehemaligen Rechtsberaters entschieden zurückgewiesen. Sprecher Davis Ingle griff Cobb in einer Stellungnahme persönlich an und empfahl ihm, umgehend psychiatrische Hilfe zu suchen.
Das Weiße Haus stellte Trumps geistigen Zustand wie immer als völlig intakt dar und lobte dessen Schärfe sowie unvergleichliche Energie. Diese stünden in starkem Kontrast zu dem, was während der vorherigen Regierung zu beobachten gewesen sei, erklärte Ingle.
Lesen Sie außerdem noch diese Artikel:
- Sein Argument ist sinnlos - Trump-Nichte Mary zerlegt "The Don"
- Trump-Wut nach TV-Auftritt immer größer
- Trump-Vize ist plötzlich der Sündenbock im Iran-Krieg
- Bericht deckt eklatante Panne beim Trump-Dinner auf
- Aufregung um US-Gold - Trump-Behörde unter Verdacht