Donald Trump: Weißes Haus in Sorge - Trump erlebt dramatischen Absturz
Donald Trump erlebt den nächsten Umfrage-Absturz. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster
30.04.2026 07.15
- Zustimmung für Trump fällt auf nur noch 34 Prozent
- Massive Kritik an steigenden Lebenshaltungskosten
- Experten ziehen bereits historische Negativvergleiche
Die Zustimmungswerte für US-Präsident Donald Trump sind auf einen neuen Tiefpunkt abgestürzt. Laut einer aktuellen Reuters/Ipsos-Umfrage bewerten nur noch 34 Prozent der Befragten seine Amtsführung positiv, während 64 Prozent diese ablehnen. Zuerst hatte "Raw Story" über das jüngste Umfrage-Debakel berichtet.
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Donald Trumps Umfragewerte im Sinkflug: Neue Zahlen offenbaren dramatischen Vertrauensverlust
Damit erreicht Trump den schlechtesten Wert seiner zweiten Amtszeit. Die am Dienstag veröffentlichten Zahlen zeigen einen dramatischen Vertrauensverlust in der amerikanischen Bevölkerung. Besonders bemerkenswert: Der Abstand zwischen Zustimmung und Ablehnung beträgt mittlerweile 30 Prozentpunkte – ein Wert, der selbst für polarisierende Präsidenten ungewöhnlich niedrig ausfällt.
Katastrophale Werte bei den Lebenshaltungskosten
Noch verheerender fällt das Urteil der Amerikaner beim Thema Alltagskosten aus. Gerade einmal 22 Prozent der Befragten zeigen sich zufrieden mit Trumps Umgang mit den Lebenshaltungskosten – ein historischer Tiefstand. Der Abstand zur Ablehnung beträgt hier sogar 47 Prozentpunkte.
Darum wenden sich immer mehr Wähler von Trump ab
Die Gründe für den massiven Unmut liegen auf der Hand: Steigende Benzinpreise und eine instabile Inflation belasten die Haushalte der Wähler erheblich. Der anhaltende Konflikt treibt die Spritkosten weiter in die Höhe und destabilisiert die Preisentwicklung insgesamt. Für viele Amerikaner schlägt sich die wirtschaftliche Lage unmittelbar im Geldbeutel nieder.
"Die Wähler haben einfach genug von Trump" -Experten rechnen mit Trump ab
Die neuen Umfragewerte sorgten in politischen Kreisen für Aufsehen. Larry Sabato vom Center for Politics der University of Virginia kommentierte die Zahlen knapp: "Trump jetzt bei -30 Prozent Jobzustimmung und -47 Prozent bei den Lebenshaltungskosten. Ob das zusammenhängt, was meint ihr?"
Eric Michael Garcia von "The Independent" stellte fest: "Die Wähler haben einfach genug von Trump. Sie sind wütend über die Wirtschaft und die Benzinpreise." Der politische Kommentator Russell Drew zog einen historischen Vergleich: Man befinde sich nun tief im Umfragegebiet von George W. Bush nach Hurrikan Katrina.
Kein Einzelfall: Andere Umfragen bestätigen Trumps Abwärtstrend
Die Reuters/Ipsos-Erhebung steht nicht allein da. In den vergangenen Wochen lieferten mehrere andere Meinungsforschungsinstitute vergleichbare Ergebnisse. Eine Umfrage von Associated Press und NORC kam ebenfalls zu dem Schluss, dass eine Mehrheit der Amerikaner Trumps Amtsführung ablehnt.
Der anhaltende Abwärtstrend deutet auf einen grundlegenden Vertrauensverlust in der Bevölkerung hin. Die wirtschaftlichen Sorgen der Bürger – insbesondere rund um Inflation und Energiekosten – scheinen sich verfestigt zu haben und prägen das Urteil über den Präsidenten nachhaltig.
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