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Donald Trump: Insider sicher - die nächste Trennung steht kurz bevor

Donald Trump räumt weiter auf. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Insider: Trump bereitet offenbar Entlassung von FBI-Chef Kash Patel vor
  • Schwere Vorwürfe gefährden politische Karriere von Patel
  • Kritik an Stabschefin Wiles nach Sicherheits-Pannen wächst massiv

Nach den aufsehenerregenden Entlassungen von Heimatschutzministerin Kristi Noem und Justizministerin Pam Bondi steht offenbar der nächste hochrangige Kopf auf der Abschussliste von Präsident Donald Trump.

Weitere Nachrichten rund um Donald Trump finden Sie am Ende des Artikels.

Trump vor nächstem Rauswurf: Wackelt jetzt auch der FBI-Chef?

Laut einem Insider aus dem Weißen Haus soll FBI-Direktor Kash Patel innerhalb der kommenden Tage seinen Posten räumen müssen. Über die mögliche Trennung berichtet aktuell das Onlineportal "Raw Story".

Die Information stammt von einer anonymen Quelle, die gegenüber der politischen Korrespondentin Susan Crabtree von "Real Clear Politics" Stellung bezog. Demnach bereitet Trump die Entlassung Patels vor, nachdem eine Reihe von Fehltritten den Präsidenten in Verlegenheit gebracht haben soll. Mit diesem Schritt würde sich die dramatische Säuberungswelle im Kabinett fortsetzen.

Schwere Vorwürfe gegen Kash Patel: Alkohol, Ausfälle, Panik

Besonders brisant: Kurz vor den Berichten über die drohende Entlassung veröffentlichte "The Atlantic" einen investigativen Bericht mit schwerwiegenden Anschuldigungen gegen den FBI-Chef.

Mehrere aktuelle und ehemalige FBI-Beamte sollen von übermäßigem Alkoholkonsum und unberechenbarem Verhalten berichtet haben. Die Vorwürfe reichen von unerklärlichen Abwesenheiten bis hin zu Panikepisoden, wenn Patel aus internen Systemen ausgesperrt wurde.Patel reagierte am 20. April 2026 mit einer Verleumdungsklage über 250 Millionen Dollar gegen das Magazin und die Autorin Sarah Fitzpatrick.

FBI-Direktor Kash Patel soll als Nächster gehen. Bild: picture alliance/dpa/FR159526 AP | Jose Luis Magana

Interner Zoff eskaliert: Scharfe Kritik an Trumps Stabschefin Wiles

Doch damit nicht genug: Innerhalb des Weißen Hauses wächst offenbar auch der Unmut über Stabschefin Susie Wiles. Die anonyme Quelle erhebt schwere Vorwürfe gegen sie – insbesondere im Zusammenhang mit dem Secret Service.

"Sie sind dabei, Kash zu feuern, und er hatte damit nichts zu tun, während Susie den Secret Service beaufsichtigt, und es ist ein Versagen nach dem anderen, und sie bekommt keine Schuld", zitierte Crabtree die Quelle. Die Kritik an Wiles hat sich zuletzt deutlich verschärft – insbesondere nach dem Schussattentat beim White House Correspondents' Dinner am vergangenen Samstag, das für zusätzliche Unruhe sorgte.

Trumps Team unter Dauerfeuer: Wer ist der Nächste?

Die Entwicklungen zeigen: Im engsten Zirkel des Präsidenten herrscht Ausnahmezustand. Personalentscheidungen fallen schnell, Loyalitäten scheinen brüchig – und der Druck steigt. Ob Kash Patel tatsächlich gehen muss, könnte sich schon in den kommenden Tagen entscheiden. Klar ist: Die Machtkämpfe im Weißen Haus sind längst noch nicht beendet.

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/bua/news.de

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