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Donald Trump: Wirbel um Trump-nahen FBI-Chef - Alkohol-Vorwürfe eskalieren

Donald Trump: FBI-Direktor in der Kritik - Alkohol-Vorwürfe eskalieren Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein

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  • Investigativbericht erhebt schwere Alkoholvorwürfe
  • Patel spricht von "Fake News" und kontert scharf
  • Politischer Druck auf den FBI-Chef und Trump-Vertrauten wächst deutlich

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Im US-Justizministerium ist es zu einem scharfen Wortgefecht gekommen: FBI-Direktor Kash Patel hat sich vor Pressevertretern gegen Berichte gewehrt, die ihm problematischen Alkoholkonsum vorwerfen. Der Trump-Vertraute weist die Anschuldigungen entschieden zurück und spricht von gezielter Falschberichterstattung.

Investigativbericht löst politische Wellen aus

Auslöser der Debatte ist ein Bericht des Magazins "The Atlantic", der Patel einen exzessiven Lebensstil und mutmaßliche Alkoholprobleme zuschreibt. Unter Berufung auf anonyme Quellen wird behauptet, der FBI-Chef sei bei Einsätzen teils schwer erreichbar gewesen und habe in privaten Situationen auffälliges Verhalten gezeigt. Die Veröffentlichung hat inzwischen auch den US-Senat erreicht. Mitglieder des Justizausschusses verlangen schriftliche Stellungnahmen und haben Patel einen umfangreichen Fragenkatalog zu möglichen Alkoholgewohnheiten übermittelt.

Patel kontert mit Angriff auf Medien

Bei einer Pressekonferenz reagierte Patel nun deutlich gereizt auf die Vorwürfe. Er stellte seine Arbeitsergebnisse in den Vordergrund und verwies auf eine angeblich gestiegene Effizienz des FBI unter seiner Leitung sowie sinkende Kriminalitätszahlen. Die Berichterstattung bezeichnete er "t-online" zufolge als haltlos und politisch motiviert. Kritik aus Medienhäusern, die er dem Trump-kritischen Lager zurechnet, wies er scharf zurück und sprach von gezielter Desinformation.

Streit um Verhalten und öffentliche Auftritte des Trump-nahen FBI-Chefs

Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt ein Video, das Patel bei einer ausgelassenen Feier mit einem US-Sportteam zeigt. Darin ist er beim Trinken und Feiern zu sehen, was im Netz neue Diskussionen über sein Privatleben auslöste. Während Kritiker darin ein Problem sehen, betont Patel, er sei nie während der Arbeit alkoholisiert gewesen. Die Vorwürfe seien Teil einer Kampagne gegen ihn.

Politischer Druck auf den FBI-Direktor wächst

Parallel zur Debatte um seine Person mehren sich Spekulationen über seine politische Zukunft. Innerhalb der US-Administration wird laut Berichten bereits über mögliche Konsequenzen diskutiert. Gleichzeitig bleibt Patel ein enger Verbündeter des Präsidenten Donald Trump und verfolgt weiterhin eine harte Linie gegen politische Gegner. Auch juristische Schritte gegen Medien sind bereits eingeleitet worden, was die Kontroverse weiter verschärft.

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/bos/news.de

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