Donald Trump: Experte sagte Trumps Ende voraus - "The Don" entfesselt Wut-Tirade
Donald Trump konnte seine Wut wieder einmal nicht zügeln. Bild: picture alliance/dpa/AP | Ross D. Franklin
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster
22.04.2026 09.39
- Donald Trump wütet gegen "Spinner" im Netz
- Gegen Trumps Republikaner: Carvilles provokante Strategie
- Carville prophezeit vorzeitiges Ende von Trumps Amtszeit
US-Präsident Donald Trump konnte sich auf seinem Netzwerk Truth Social einen wütenden Beitrag nicht verkneifen, der sich gegen den bekannten Politikstrategen James Carville richtete. Der 79-jährige Staatschef attackierte den 81-jährigen Demokraten, der zu den schärfsten Kritikern der aktuellen Regierung zählt.
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Donald Trump wütet gegen "Spinner" im Netz
Auslöser für Trumps Wutausbruch war Carvilles kontroverse Forderung, die Hauptstadt Washington D.C. und Puerto Rico zu vollwertigen Bundesstaaten zu erheben - eine Maßnahme, die den Demokraten voraussichtlich vier zusätzliche Sitze im Senat verschaffen würde. Für Donald Trump war die Sache naturgemäß klar - immerhin war es ein frontaler Angriff auf ihn und seine Republikaner. Er tobte gegen den "verrückten James Carville, einen sogenannten Strategen der Demokraten".
Gegen Trumps Republikaner: Carvilles provokante Strategie
Der ehemalige Clinton-Berater Carville hatte in der vergangenen Woche in einer Episode seines "Politics War Room"-Podcasts eine radikale Strategie für die Demokraten skizziert. Falls seine Partei sowohl die Präsidentschaft als auch beide Kongresskammern gewinne, sollten sie am ersten Tag Puerto Rico und die Hauptstadt zu Bundesstaaten erklären, forderte er. Zusätzlich sprach sich Carville für eine Erweiterung des Supreme Court auf 13 Richter aus.
Mit drastischen Worten unterstrich der 81-Jährige seine kompromisslose Haltung. Die Republikaner hätten bereits alles getan, was möglich sei, argumentierte Carville. Sie hätten Supreme-Court-Sitze gestohlen und alles manipuliert, was sich manipulieren lasse.
Carville prophezeit vorzeitiges Ende von Trumps Amtszeit
Doch die jüngste Podcast-Episode war nicht Carvilles erste kontroverse Äußerung. Bereits zuvor hatte der langjährige Demokrat im "Politics War Room" eine drastische Prognose abgegeben: Trump werde seine Amtszeit nicht zu Ende bringen. Seine Einschätzung begründete der 81-Jährige mit Beobachtungen zum mentalen Verfassungszustand des Präsidenten und dessen abnehmendem Einfluss auf internationaler Ebene.
- "Ich sehe diesen Mann einfach nicht mehr als Präsident der Vereinigten Staaten zu dieser Zeit im nächsten Jahr", erklärte Carville. Er ging sogar noch weiter: "Und ich glaube zunehmend, dass wir eine viel kürzere Zeitspanne haben als das."
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