Politik

Donald Trump: Heftiger Ausraster - US-Präsident wirft Journalistin aus dem Oval Office

Donald Trump: Wut-Auftritt im Oval Office - Journalistin abrupt vor die Tür gesetzt Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson

  • Artikel teilen:
  • CBS-Reporterin nach Iran-Frage aus dem Oval Office gewiesen
  • Trump bricht Fragerunde abrupt ab
  • Hintergrund: angespannte Lage im Iran-Konflikt

Mehr News zu US-Präsident Donald Trump finden Sie am Ende des Textes.

Bei einem öffentlichen Termin im Weißen Haus ist es zu einer deutlichen Szene zwischen Donald Trump und der Presse gekommen. Eine CBS-Journalistin wurde aus dem Oval Office verwiesen, nachdem sie eine Frage zum Iran-Konflikt gestellt hatte.

Unterbrechung während offizieller Veranstaltung

Am 18. April unterzeichnete der US-Präsident eine Verordnung zur Förderung der Forschung an psychedelischen Substanzen im medizinischen Bereich. Zu der Veranstaltung waren neben Kabinettsmitgliedern auch prominente Gäste wie Joe Rogan eingeladen. Mehrere Journalistinnen und Journalisten verfolgten den Termin im Oval Office. Während einer Fragerunde versuchte CBS-Reporterin Olivia Rinaldi, den Fokus auf die Lage im Nahen Osten zu lenken, und verwies auf einen Angriff iranischer Schnellboote sowie auf Aussagen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

Klare Reaktion von Donald Trump

Noch bevor die Frage vollständig gestellt werden konnte, reagierte Trump laut "Express" knapp mit dem Wort "Raus!". Daraufhin wurde die Reporterin aus dem Raum begleitet. Kurz darauf beendete der Präsident die gesamte Presserunde und ließ auch die übrigen Medienvertreter aus dem Oval Office bitten.

Angespannte Lage im Iran-Konflikt

Die Situation im Nahen Osten bleibt weiterhin hoch angespannt. In den vergangenen Wochen hatten die USA und Israel nach eigenen Angaben militärische Operationen gegen iranische Ziele durchgeführt. Trump hatte sich in diesem Zusammenhang wiederholt öffentlich geäußert und den Einsatz als Reaktion auf frühere Angriffe begründet. Über seine Social-Media-Plattform verbreitete er zudem mehrfach Botschaften, in denen er die Maßnahmen als notwendig darstellte.

Fortgesetzte politische Spannungen im Iran

Auch in jüngsten Reden betonte der US-Präsident, dass die militärischen Schritte weitergeführt würden, solange keine Stabilisierung erreicht sei. Gleichzeitig sprach er von Fortschritten, ohne jedoch ein Ende der Auseinandersetzungen zu bestätigen. Parallel dazu informiert Trump regelmäßig über seinen Social-Media-Kanal über neue Entwicklungen. Eine zuletzt angekündigte Waffenruhe ist zeitlich befristet, wodurch die Lage weiterhin ungewiss bleibt.

Mehr News zu US-Präsident Donald Trump finden Sie hier:

/bua/news.de

Themen

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.