Donald Trump : "The Don" außer Kontrolle? Biograf warnt vor Trumps Zustand
Trump-Biograf Michael Wolff bezeichnet den kognitiven Zustand von Donald Trump als "zivilen Notfall" und sieht dessen Äußerungen zunehmend von der Realität abgekoppelt. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster
15.04.2026 09.27
- Biograf Michael Wolff bezeichnet Trumps Zustand als "zivilen Notfall"
- Psychologe John Gartner warnt vor "außer Kontrolle geratenem Patienten"
- Das Weiße Haus reagiert mit scharfen persönlichen Angriffen
Der Biograf von Donald Trump schlägt Alarm: Michael Wolff bezeichnet den mentalen Zustand des US-Präsidenten als "zivilen Notfall". Im Podcast "Inside Trump's Head" erklärte der Autor, man dürfe das Weiße Haus nicht länger als "vernünftiges Unternehmen" betrachten.
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Donald Trump außer Kontrolle? Trump-Biograf spricht über "alarmierenden" Zustand
Was aus dem Mund des 79-Jährigen komme, sei "immer deutlicher von der Realität abgekoppelt, abgetrennt, losgelöst", so Wolff gegenüber Co-Moderatorin Joanna Coles. Der Präsident und die Wirklichkeit befänden sich an völlig unterschiedlichen Orten – ein Zustand, den der Biograf als "alarmierend" einstuft. "Es gibt allen Grund zu glauben, dass hier etwas ernsthaft nicht stimmt und gefährlich ist", warnte Wolff laut "The Daily Beast".
Zwischen Siegeserklärungen und KI-Jesus - Trumps Aussagen immer wirrer
Wolff untermauert seine Einschätzung mit konkreten Beispielen: Trump habe die Iran-Friedensgespräche als "totalen und vollständigen Sieg" bezeichnet – obwohl Teheran mittlerweile über größeren Einfluss verfüge als vor dem Konflikt. Regelmäßig verkünde der Präsident fälschlicherweise "keine Inflation" und die "beste Wirtschaft aller Zeiten". Diese Woche postete er zudem ein KI-generiertes Bild von sich selbst als Jesus.
"Wir haben zehn Jahre erratisches Verhalten erlebt, aber in den vergangenen Wochen kommt es schneller und heftiger", analysierte der 72-jährige Autor. Der Krieg laufe katastrophal, Trump wisse nicht, wie er da herauskommen solle. Hinzu kämen die schwächelnde Wirtschaft und die "Dummköpfe" in seinem Umfeld, die er inzwischen entlassen musste.
Psychologe warnt vor "außer Kontrolle geratenem Patienten"
Mit seiner Einschätzung steht Wolff nicht allein. Der Psychologe John Gartner äußerte vergangene Woche im "The Daily Beast Podcast" ähnliche Bedenken über den Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte. Trump verliere "alle inneren Kontrollen" und gleiche zunehmend "einem außer Kontrolle geratenen psychiatrischen Patienten", erklärte Gartner. Der entscheidende Unterschied: Dieser Patient habe Zugang zum Atomknopf.
Wolff spricht über Trumps Verfall
Wolff selbst verglich Trumps Verhalten mit dem Verfall, den man häufig bei älteren Angehörigen beobachte. Extreme Verhaltensmuster, die ein Leben lang vorhanden gewesen seien, würden plötzlich "ausgeprägter, extremer und häufiger" auftreten.
Weißes Haus kontert mit scharfer Attacke
Die Reaktion aus Washington fiel erwartungsgemäß heftig aus. Kommunikationsdirektor Steven Cheung wies die Kritik des Biografen in einer Stellungnahme gegenüber "The Daily Beast" kategorisch zurück.
Wolff sei "ein verlogener Mistkerl" und nachweislich ein Betrüger, so Cheung. Der Autor erfinde regelmäßig Geschichten aus seiner "kranken und verdrehten Fantasie". Dies sei nur möglich, weil er an einem "schweren und lähmenden Fall von Trump Derangement Syndrome" leide, das sein "erbsengroßes Gehirn" zersetzt habe.
Wolff hatte während Trumps erster Amtszeit Zugang zum Weißen Haus erhalten.
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