Donald Trump: Trump völlig von Sinnen - jetzt plant er auch noch einen Mondpalast
Donald Trumps Größenwahn kennt offenbar keine Grenzen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
Von news.de-Redakteurin Sarah Baumann-Rüster
13.04.2026 12.35
- Donald Trump postet KI-Bild eines luxuriösen "Trump-Mondhotels" auf Truth Social
- Weitere Posts zeigen Trump als "heilenden Messias"
- Neue Bau- und Umbenennungspläne sorgen in Washington für Diskussionen
Nur wenige Tage nach der historischen Rückkehr der vierköpfigen Besatzung der Mission Artemis II hat Donald Trump am Sonntagabend erneut für internationale Aufmerksamkeit gesorgt. Der Republikaner teilte ein KI-generiertes Bild, das ein gewaltiges Luxushotel auf der Mondoberfläche zeigt – selbstverständlich mit Trump-Branding versehen.
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Mondhotel mit Trump-Branding sorgt für Wirbel
Eine Bildunterschrift fehlte. Doch die Botschaft schien klar: Trump denkt längst über irdische Grenzen hinaus. In den sozialen Netzwerken löste der Truth-Social-Post innerhalb kürzester Zeit massive Reaktionen aus – zwischen Spott, Kritik und Faszination. Trumps Hang zur Selbstverewigung auf Bauwerken ist längst bekannt – doch ein Luxushotel auf dem Erdtrabanten markiert eine neue Dimension seiner architektonischen Ambitionen.
Mondhotel mit Trump-Logo! Trump löst neuen Social-Media-Sturm aus
Im Netz stoßen Trumps Mond-Pläne allerdings auf geteilte Meinungen. Während sich seine MAGA-Unterstützer bereits auf eine künftige Mond-Reise freuen, rechnen Kritiker knallhart mit den größenwahnsinnigen Plänen des US-Präsidenten ab.
- "Die Idee finde ich super! Ich würde total gerne einen Mondurlaub machen!"
- "So bringt man die Leute dazu, an eine Rückkehr zum Mond zu glauben. Machen wir einen MAGA-Urlaub im Trump Moon Tower Hotel & Resort!"
- "Dieser Trottel hat keine Ahnung, was er da tut"
- "Du verdammter Idiot!!! Du hast dieses Land so verdammt kaputtgemacht!!!"
- "Du bist so ein erbärmlicher Typ, eine absolute Blamage! Wie wär's, wenn du deinen Narzissmus mal kurz beiseite lässt und deinen verdammten Job machst?!?"
- "Was zum Teufel? Mach wieder deinen Job als Präsident, du narzisstischer A**** Das hilft dem amerikanischen Volk überhaupt nicht weiter. Du bist so ein Betrüger. Was für eine Enttäuschung. Ich kann nicht glauben, dass du uns alle reingelegt hast."
Kameramann enthüllt Pläne für "Arc de Trump"
Das Mondhotel ist offenbar nur der neueste Baustein einer Reihe von Selbstinszenierungen. Bereits vor einer Woche sorgte eine Osterveranstaltung im Weißen Haus für unfreiwillige Enthüllungen. Ein PBS-Kameramann zoomte auf einen Ausdruck in Trumps Hand – und machte damit Entwürfe für den sogenannten "Arc de Trump" öffentlich.
Das geplante Bauwerk soll direkt gegenüber dem Lincoln Memorial am Memorial Circle in Washington entstehen. Anlass für die Errichtung wäre der 250. Jahrestag der Vereinigten Staaten. Die Blaupausen für dieses Denkmal zu Ehren des amtierenden Präsidenten wurden erstmals im vergangenen Oktober bei einem Dinner im Weißen Haus präsentiert.
Trump als "heilender Messias"? Weitere Posts sorgen für Irritation
Innerhalb kurzer Zeit veröffentlichte Donald Trump am Sonntagabend zwei weitere auffällige Beiträge.In einem davon präsentiert sich der Präsident als Jesus Christus, der einem Krankenhauspatienten die Hand auf die Stirn legt – ein gelbes Leuchten auf seiner Handfläche suggeriert Heilungskräfte. Das Bild bedient offenkundig seine treuesten MAGA-Anhänger, die Trump wiederholt mit religiösen Figuren verglichen haben.
Der dritte Post richtete sich gegen politische Widersacher: Senator Bernie Sanders, Ex-Präsident Joe Biden und den demokratischen Minderheitsführer im Senat, Chuck Schumer. Trump schien damit anzudeuten, in seinen fünf turbulenten Jahren in der Politik mehr erreicht zu haben als diese drei zusammen.
Vom Kennedy Center bis zur Penn Station: Hier will sich Trump noch verewigen
Trumps Ambitionen zur Namensverewigung beschränken sich also keineswegs auf Himmelskörper. Der Präsident hat aus seinem Wunsch, das Kürzel "TRUMP" auf möglichst vielen Gebäuden zu platzieren, nie ein Geheimnis gemacht. Zu seinen irdischen Zielen gehören laut "Mirror" das John F. Kennedy Center für darstellende Künste in der Hauptstadt sowie die Pennsylvania Station in New York.
Lediglich bei den genauen Kosten dieser Umbenennungsprojekte hält sich die Administration bedeckt. Angesichts seiner miserablen Zustimmungswerte und der schrumpfenden republikanischen Basis dürften diese Pläne jedoch auf erheblichen Widerstand stoßen.
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