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Donald Trump: US-Präsident teilt gegen Springsteen aus - Attacke geht unter die Gürtellinie

Donald Trump: US-Präsident zielt auf Springsteen - persönliche Spitze sorgt für Wirbel Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Bruce Springsteen kritisiert US-Regierung auf der Bühne
  • Donald Trump kontert mit spöttischem Bildposting
  • Auseinandersetzung wird öffentlich und persönlich geführt

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Bruce Springsteen nutzte den Auftakt seiner "Land of Hope & Dreams"-Tour 2026 erneut für klare politische Worte. Der Musiker positioniert sich dabei deutlich gegen US-Präsident Donald Trump und sorgt mit seiner Bühnenrede für breite Diskussionen unter Fans und Beobachtern.

Deutliche Abrechnung mit Donald Trump auf der Bühne

Bei einem Konzertausschnitt, der über den Account "Republicans against Trump" verbreitet wurde, spricht Springsteen offen über seine Sicht auf die aktuelle politische Lage in den USA. Seine Worte fallen dabei ungewöhnlich scharf aus.

Er erklärt:

"Das Amerika, über das ich 50 Jahre lang geschrieben habe und das ein Leuchtfeuer der Hoffnung und Freiheit in aller Welt war, befindet sich derzeit in den Händen einer korrupten, inkompetenten, rassistischen, rücksichtslosen und verräterischen Regierung."

Mit dieser Aussage verschärft der Musiker seine langjährige Kritik an Trump und dessen politischem Kurs.

Donald Trump reagiert mit Spott auf Social Media

Donald Trump ließ die Äußerungen zunächst unbeantwortet, meldete sich später jedoch auf seiner Plattform Truth Social zu Wort. Dort teilte er ein Bild von Bruce Springsteen mit einer spöttischen Bildunterschrift.

Unter dem Foto schrieb Trump: "Was ist passiert mit Bruce Springsteen?"

Als Titel des Beitrags stand zudem: "Bruce Springsteen vor der Schönheitsoperation???"

Bild von Bruce Springsteen sorgt für Diskussionen

Das veröffentlichte Bild zeigt den Musiker in einer bearbeitet wirkenden Darstellung. Sein Gesicht erscheint älter, einzelne Details wirken überzeichnet. Ob es sich um ein echtes oder manipuliertes Foto handelt, bleibt unklar. Trump äußerte sich dabei nicht inhaltlich zu Springsteens politischer Kritik, sondern griff den Künstler persönlich an.

Persönliche Attacke von Donald Trump statt politischer Antwort

Statt auf die inhaltlichen Vorwürfe des Musikers einzugehen, setzte Trump auf eine visuelle Spitze gegen dessen Erscheinungsbild. Damit verlagert sich die Auseinandersetzung erneut weg von politischen Themen hin zu persönlichen Angriffen.

Bruce Springsteen bleibt bei klarer Haltung

Ob die Reaktion aus dem Weißen Haus den Musiker beeinflussen wird, gilt als unwahrscheinlich. Bruce Springsteen ist seit Jahrzehnten für seine gesellschaftskritischen Texte bekannt und nutzt seine Auftritte regelmäßig, um politische Missstände anzusprechen. Auch diesmal deutet wenig darauf hin, dass er seinen Kurs nach Trumps Spitze ändern oder gar darauf reagieren wird.

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/ife/news.de

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