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Melania Trump: First Lady entlarvt - darum packte sie wirklich über Epstein aus

Melania Trumps wahre Beweggründe für ihre Epstein-Ansprache wurden enthüllt. Bild: picture alliance:dpa:AP | Alex Brandon

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  • Melania Trump verblüfft mit unerwarteter Epstein-Ansprache
  • Quelle aus dem engeren Umfeld entlarvt die First Lady
  • Wahre Beweggründe für Melania Trumps Epstein-Klartext enthüllt

Mit eisiger Stimme und in einem grauen Business-Anzug trat Melania Trump am Donnerstag (9. April) vor die versammelte Presse im Weißen Haus und überraschte alle Anwesenden. Statt wie erwartet über wohltätige Projekte zu sprechen, widmete sich die First Lady sechs Minuten lang dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein.

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Melania Trump sorgte mit Epstein-Ansprache für Verwunderung

"Die Lügen, die mich mit dem abscheulichen Jeffrey Epstein in Verbindung bringen, müssen heute enden", erklärte sie unmissverständlich. Die Journalisten reagierten mit hörbarem Erstaunen, wie die "Daily Mail" berichtete. Für eine Frau, die ihre öffentliche Persona jahrelang auf dem Prinzip "weniger ist mehr" aufgebaut hat, war dieser offensive Auftritt bemerkenswert. Eine Quelle aus dem Umfeld der Trumps beschrieb die Rede als "außergewöhnlich". Melania sei offensichtlich wütend und aufgewühlt gewesen.

First Lady entlarvt durch juristische Quelle aus dem engeren Umfeld

Unmittelbar nach Melania Trumps Abgang aus dem Grand Foyer äußerte sich eine mit den Trumps vertraute Rechtsquelle gegenüber der "Daily Mail" zur möglichen Strategie der First Lady. Der Auftritt könnte demnach ein "geschickter Schachzug" im Vorfeld von Klagen gegen den Trump-Biografen Michael Wolff und andere sein. "Die First Lady ist eine öffentliche Person, daher liegt die Beweislast bei ihr: Um zu gewinnen, müsste sie böswillige Absicht nachweisen", erläuterte die Quelle.

Wahre Beweggründe für Melania Trumps Epstein-Klartext enthüllt

Durch das kategorische öffentliche Dementi verändere sich die Ausgangslage erheblich. Sollten Kritiker ihre Behauptungen nun wiederholen, könnten Melania Trumps Anwälte leichter auf Böswilligkeit plädieren. "Das ist der Unterschied zwischen einer abgewiesenen Klage und möglicherweise Millionen an Schadensersatz", so die Einschätzung. Die First Lady hat also ganz offensichtlich clevere juristische Beratung erhalten.

Demokraten fordern Aussage von Melania Trump unter Eid

Die politischen Reaktionen auf die Ansprache der First Lady ließen nicht lange auf sich warten. Der demokratische Abgeordnete Suhas Subramanyam, Mitglied des Ausschusses, der derzeit drei Millionen Dokumente aus den im Januar vom Justizministerium freigegebenen Epstein-Akten untersucht, stellte eine klare Forderung. "Wenn die First Lady ihren Namen reinwaschen will, sollte sie vor das Oversight Committee kommen und unter Eid aussagen", erklärte er. Andernfalls handele es sich lediglich um "schamlose Buchwerbung".

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/news.de/stg

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