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Melania Trump gedemütigt: Dieses vernichtende Urteil trifft die First Lady ins Mark

Vernichtendes Urteil für Melania Trump: Die Worte von Modepäpstin Anna Wintour demütigten die First Lady bis auf die Knochen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin

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  • Melania Trump bis auf die Knochen gedemütigt
  • Frühere "Vogue"-Chefin rechnet mit First Lady ab
  • Ausschweifendes Lob für US-First Lady - doch gemeint ist nicht Melania Trump

Die Klatsche hat Melania Trump gewiss nicht kommen sehen: Anna Wintour, langjährige Stilikone und ehemalige Chefredakteurin der "Vogue", hat sich in einem aktuellen Interview des Magazins kritisch über den Kleidungsstil der First Lady geäußert. Die 76-Jährige ziert gemeinsam mit Meryl Streep das Cover der neuesten Ausgabe.

Mode-Päpstin lobt First Lady für Kleidungsstil - doch gemeint ist nicht Melania Trump

Im Gespräch mit Regisseurin Greta Gerwig schwärmte Wintour ausgiebig von anderen Frauen in Machtpositionen. Michelle Obama hob sie besonders hervor – egal ob in J.Crew oder Chanel, die frühere First Lady wirke stets authentisch. Auch New Yorks aktuelle First Lady Rama Duwaji erhielt überschwängliches Lob für ihren modernen Vintage-Stil. Bei Melania Trump fiel das Urteil deutlich kühler aus – ein Kontrast, der in der Modewelt für Aufsehen sorgt.

Vernichtendes Urteil für Melania Trump: "In keiner Weise notwendig..."

Anna Wintour ließ in ihren Ausführungen durchblicken, was sie von Melania Trumps bevorzugtem Kleidungsstil hält. "Ich glaube nicht, dass es in irgendeiner Weise notwendig ist, einen Power-Suit ins Büro zu tragen", erklärte Wintour – ein kaum verhüllter Seitenhieb auf die 55-jährige First Lady, die für genau diesen Look bekannt ist. Ihr abschließendes Urteil über Melania klang wie ein zweischneidiges Kompliment: "Um fair zu sein, Melania Trump sieht auch immer wie sie selbst aus, wenn sie sich kleidet." Während Michelle Obama für ihre Vielseitigkeit zwischen J.Crew und Haute Couture gefeiert wurde und Rama Duwaji als "cool" und "modern" galt, blieb für die amtierende First Lady nur diese nüchterne Feststellung übrig.

Meryl Streep legt gegen Melania Trump nach - Abrechnung mit der berüchtigten Jacke

Meryl Streep nutzte das Interview für eine deutliche Stellungnahme zu Melanias umstrittenem Kleidungsstück von 2018. "Die kraftvollste Botschaft, die unsere aktuelle First Lady gesendet hat, war der Mantel mit der Aufschrift 'I Really Don't Care. Do U?', als sie inhaftierte Migrantenkinder besuchte", erklärte die Oscar-Preisträgerin. Die 76-jährige Schauspielerin weitete ihre Kritik auf grundsätzliche Fragen aus. Kleidung sei immer Selbstausdruck, doch Frauen unterlägen dabei besonderen Erwartungen. "Ich bin fassungslos, dass Frauen in Machtpositionen im Fernsehen nackte Arme zeigen müssen, während Männer in Hemden und Anzügen verhüllt sind", so Streep. Frauen müssten gewissermaßen ihre Ungefährlichkeit demonstrieren – eine Art Entschuldigung für ihre gesellschaftlichen Fortschritte, argumentierte sie.

So rechtfertigt Melania Trump ihre kontroverse Kleiderwahl

Die First Lady selbst schilderte ihre Sicht der Dinge in ihren 2024 erschienenen Memoiren. Die Botschaft auf dem Kleidungsstück bezeichnete sie als "diskret, aber wirkungsvoll" – und sie sei als Protest gegen Berichterstattung mit anonymen Quellen gedacht gewesen. "Es war eine Nachricht an die Medien, um ihnen mitzuteilen, dass mich ihre Meinungen über mich nicht interessieren", schrieb Melania. Ihre damalige Pressesprecherin habe jedoch darauf bestanden, diese Erklärung nicht öffentlich zu machen. Stattdessen wurde einem CNN-Reporter mitgeteilt, es handle sich lediglich um eine Modeentscheidung ohne tiefere Bedeutung. Der Wirbel um die Jacke habe letztlich von den eigentlich wichtigen Themen abgelenkt – den Kindern, der Grenze und den politischen Veränderungen, beklagte die First Lady.

Beste Freindinnen: Anna Wintour und Melania Trump sind sich nicht grün

Die Spannungen zwischen Wintour und Melania Trump reichen Jahre zurück. Dabei begann alles harmonisch: Im Februar 2005 zierte Melania das "Vogue"-Cover – exklusive Aufnahmen in ihrem Hochzeitskleid anlässlich der Vermählung mit Donald Trump. Doch 2019 machte die bekennende Demokratin Wintour klar, dass ein erneutes Cover nicht in Frage komme. Bei Condé Nast müsse man für seine Überzeugungen einstehen und Position beziehen, erklärte sie damals. Melanias Sprecherin konterte prompt: Ein "Vogue"-Cover definiere die First Lady nicht – das habe sie längst hinter sich.

2022 ging Melania selbst in die Offensive. Jill Biden habe es nach fünf Monaten aufs Cover geschafft, Kamala Harris sogar vor ihrer Vereidigung. "Sie sind voreingenommen, und das ist so offensichtlich", kritisierte sie gegenüber Fox Nation.

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/news.de/stg

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