Donald Trump: "Das ist kein Immobilien-Deal" – Abgeordneter rechnet mit "The Don" ab
Ein Kongressabgeordneter hält Donald Trump für unwissend und ungeeignet. Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein
Von news.de Redakteurin Sabrina Böhme
09.04.2026 09.29
- Im Grönland-Streit: Abgeordneter kritisiert Donald Trumps Außenpolitik
- John Garamendi bezeichnet den US-Präsidenten als ignorant und verrückt
- Trump soll wie ein Immobilienhändler denken
Der Streit um Grönland hält an. Donald Trump machte am Montag erneut deutlich, dass er die Insel annektieren will. Das sorgte nicht nur in der dänischen Regierung für erneute Gespräche. Der US-Kongressabgeordnete John Garamendi kritisiert scharf, wie Trump sich außenpolitisch verhält.
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Abgeordneter warnt vor Donald Trumps "Ignoranz"
In einem Interview mit den Moderatoren Joe und Cosima von "Call to Activism" für "The Daily Mic Drop" bescheinigt er dem US-Präsidenten Unwissenheit. In einem Ausschnitt des Gesprächs rechnet er mit ihm ab. "Er ist verrückt", sagteGaramendi zu Beginn. Er warf ihm "psychische Probleme" vor und sagte, Trump verstehe keine Allianzen. "Ich bin immer wieder beeindruckt von seiner Ignoranz", so Garamendi.
Herbe Kritik für Trump nach Grönland-Zoff: "Das ist kein Immobilien-Deal"
Der Abgeordnete teilt nicht einfach so aus. Er soll Trumps Außenpolitik aus nächster Nähe mitbekommen haben. Er ist ein hochrangiges Mitglied des Streitkräfteausschusses und hat an geheimen Besprechungen teilgenommen. Deshalb geht er hart mit dem 79-Jährigen vor. Er nennt einige Beispiele. Er warnt unter anderem davor, dass "Russland und Putin" das Problem seien. Außerdem kann er sich vorstellen, dass Dänemark über Sicherheitsmaßnahmen wie Verteidigungssysteme verhandeln könnte. Trump müsse es aber nicht "besitzen", sagte er im Hinblick auf die Auseinandersetzung mit dem europäischen Land. Dänemark zeigte sich zuletzt offen für eine diplomatische Einigung. Dänemark will laut Ministerpräsidentin Mette Frederiksen "alles tun", um sich im Grönland-Konflikt mit den USA zu einigen - außer Gebiete abtreten. Die Regierung bespricht sich derzeit weiter.
Seitenhieb sorgt für Demenz-Gerüchte
- "Leitet jetzt das Amtsenthebungsverfahren ein", schreibt ein User auf Instagram.
- "Trump geht es einzig und allein darum, auf jede erdenkliche Weise Geld zu verdienen. Aus irgendeinem seltsamen Grund glaubt er, dass er durch „Geschäfte" in Russland Milliarden verdienen kann – einem Land, das die Ukraine nicht besiegen kann und kurz vor dem Bankrott steht", behauptet ein User auf X.
- "Das eigentliche Problem sind diejenigen, die ihm erlauben, weiterhin Böses zu tun", meint eine Nutzerin.
- "Frontallappen-Demenz! Es wird von Tag zu Tag schlimmer", heißt es in einem weiteren Kommentar.
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