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Donald Trump: US-Präsident eskaliert und lästert öffentlich über Macrons Ehe

Während seiner Rede an die Nation übergießt Donald Trump Frankreichs Präsident Emmanuel Macron abermals mit Spott. Bild: picture alliance/dpa/AP Pool | Alex Brandon

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  • Donald Trump greift Emmanuel Macron mit persönlichen Beleidigungen an
  • Trump-Aussagen sorgen international für Empörung und politische Spannungen
  • Netz-User rechnen mit dem US-Präsidenten ab

Mit scharfen Worten hat Donald Trump erneut für Empörung gesorgt. In seiner Rede an die Nation richtet er sich direkt gegen den französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Dabei schreckt der US-Präsident nicht davor zurück, öffentlich über Macrons Ehe herzuziehen. Eine Attacke, die weltweit für Empörung sorgt.

Weitere Nachrichten zu Donald Trump finden Sie am Ende des Artikels.

Donald Trump attackiert Macron mit persönlichen Beleidigungen

Ein Video, das Ounka auf seiner X-Seite teilt, dokumentiert die geschmacklose Trump-Attacke gegen den französischen Präsidenten. In dem Clip erklärt Trump: "Ich habe in Frankreich angerufen, bei Macron, dessen Frau ihn extrem schlecht behandelt und der sich immer noch von dem rechten Haken an den Kiefer erholt." Eine Anspielung auf eine umstrittene Szene, die sich zwischen Emmanuel Macron und dessen Ehefrau Brigitte Macron haben soll.

Trumps Aussagen sind sehr persönlich und weit entfernt von klassischer politischer Kritik. Statt inhaltlicher Argumente setzt Trump auf Spott und Provokation. Der X-User Ounka fasst Trumps Ausraster wie folgt zusammen: "Trump teilt persönliche Beleidigungen aus, weil er Ablehnung nicht verkraftet. Der Clown dreht völlig durch."

Hintergrund der Trump-Attacke: Spannungen zwischen Trump und Europa

Der verbale Angriff kommt nicht aus dem Nichts. Schon seit Beginn seiner Präsidentschaft gilt das Verhältnis zwischen Trump und mehreren europäischen Staatschefs, darunter Macron, als angespannt. Streitpunkte sind unter anderem:

  • Handelsfragen
  • Verteidigungsausgaben in der NATO
  • Klimapolitik
  • der Ukraine-Krieg
  • der Iran-Krieg

Macron hatte sich wiederholt kritisch gegenüber Trumps Politik geäußert und für mehr europäische Unabhängigkeit plädiert. Vor allem die Tatsache, dass Europa Trump nicht bei seinem Krieg gegen den Iran unterstützen will, sorgt bei dem Republikaner für Unmut.

Politische Kommunikation auf neuem Tiefpunkt?

Mit der aktuellen Äußerung verschärft Trump den Ton weiter. Beobachter sehen darin ein Muster: Persönliche Angriffe statt diplomatischer Sprache. Kritiker werfen ihm vor, Ablehnung nicht zu akzeptieren und gezielt zu provozieren.

Social-Media-User zeigen sich entsetzt - User rechnen mit Trump ab

Die Reaktionen auf den Post fallen entsprechend heftig aus. In sozialen Medien und politischen Kreisen wird die Wortwahl als respektlos und unangemessen kritisiert.

  • "Man muss ihm die Zunge abschneiden, damit er seinen Kopf behält – tsk, tsk"
  • "Er ist so unkultiviert. Ich will Macron nicht verteidigen. Aber Trumps persönliche Bemerkung über Macron und seine Frau ist typisch für einen ungebildeten und rüpelhaften Menschen. Er wurde gewählt, um die Bevölkerung dieses Landes zu vertreten, und wir sind ganz sicher nicht ungebildet oder niveaulos."
  • "Er ist unglaublich unkultiviert. Trumps Äußerungen über Emmanuel Macron und seine Frau unterstreichen nur seinen Mangel an Anstand und grundlegendem Respekt."
  • "Jeder sollte sich diesen Verrückten anhören, nur um zu sehen, wie dumm er ist.Amerika sollte sich schämen, dass es diesen Idioten gewählt hat, um ihr Land zu regieren, unschuldige Menschen zu töten, jeden zu beleidigen, der ihm nicht zustimmt, und seine Befehle auszuführen, die Welt und die Weltwirtschaft zu destabilisieren."
  • "Er beleidigt alle und ruft dann um Hilfe. Was für ein Soziopath."
  • "Der schlimmste und kriminellste amerikanische Präsident aller Zeiten"

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/loc/news.de

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