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Kristi Noem "am Boden zerstört": Pikante Enthüllungen über Trump-Vertraute - so reagiert Donald Trump 

Die Aufnahme zeigt Donald Trump mit seiner ehemaligen Heimatschutzministerin Kristi Noem. Bild: picture alliance/dpa | Susan Walsh

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  • Wirbel um Ex-Trump-Ministerin Kristi Noem
  • Ehemann Bryon Noem in der Kritik nach "Daily Mail"-Bericht
  • Familie steht nach Enthüllungen unter Schock
  • So reagiert Donald Trump auf den Skandal

Die britische "Daily Mail"hat einen vermeintlichen Skandal um Bryon Noem aufgedeckt, den Ehemann der früheren US-Heimatschutzministerin Kristi Noem. Die Zeitung veröffentlichte Ergebnisse einer Recherche, die angeblich hunderte Nachrichten zwischen ihm und drei Frauen dokumentieren sollen. Auf den genauen Inhalt der privaten Nachrichten werden wir aufgrund des Persönlichkeitsschutzes nicht genauer eingehen.

Das Boulevardblatt präsentierte zudem pikante Aufnahmen von Bryon Noem. Die Enthüllungen werfen ein Schlaglicht auf das Privatleben der ehemaligen Trump-Vertrauten, die bis vor kurzem eines der wichtigsten Sicherheitsämter der USA bekleidete.

Ex-Trump-Ministerin nach Enthüllungen über Ehemann "am Boden zerstört"

Die brisanten Berichte trafen die Familie nach eigenen Angaben völlig unvorbereitet. Eine Sprecherin von Kristi Noem erklärte gegenüber der "New York Post", die ehemalige Ministerin sei "am Boden zerstört". Die Familie sei von den Berichten über das vermeintliche Doppelleben von Bryon Noem überrumpelt worden.

"Die Familie wurde davon kalt erwischt, und sie bitten um Privatsphäre und Gebete in dieser Zeit", teilte die Sprecherin mit. Kristi Noem selbst hat sich bislang nicht persönlich zu den Vorwürfen gegen ihren Ehemann geäußert. Die frühere Gouverneurin von South Dakota war unter Präsident Trump für die Heimatschutzbehörde verantwortlich.

Ehemann weist Vorwürfe nicht zurück

Bryon Noem hat die Anschuldigungen bezüglich der Fotos und der expliziten Nachrichten im Gespräch mit der "Daily Mail" nicht bestritten. Allerdings wies er einen Teil der Berichterstattung entschieden zurück: Er habe keine indiskreten Äußerungen über seine Ehefrau gemacht, die ein Erpressungsrisiko für die nationale Sicherheit hätten darstellen können.

"Den zweiten Teil davon bestreite ich", erklärte er gegenüber der Zeitung. Die Frage, ob durch die Enthüllungen möglicherweise sensible Informationen kompromittiert wurden, bleibt damit im Raum stehen. Kristi Noem hatte als Heimatschutzministerin Zugang zu hochvertraulichen Regierungsdokumenten.

Das sagt Donald Trump zu den pikanten Enthüllungen um seine Ex-Ministerin

Auch Präsident Trump, Noems früherer Chef, meldete sich zu den vermeintlichen Enthüllungen über Kristi Noems Ehemann zu Wort. Gegenüber der "Daily Mail" erklärte er, dass er überrascht gewesen sei, als er von den Berichten über Kristi Noems Ehemann erfahren habe. Weiter erklärte er, dass er es bedauere, welche Folgen die Enthüllungen für die Familie haben. "Sie haben es bestätigt? Wow, nun, es tut mir leid für die Familie, wenn das der Fall ist, das ist wirklich schade", sagte Trump am Dienstagnachmittag im Gespräch mit dem britischen Blatt.

Danach gefragt, ob er möglicherweise weitere Informationen über Kristi Noems Ehemann habe, sagte er: "Ich habe nichts gesehen. Ich weiß nichts davon. Das ist schade, aber ich weiß einfach nichts darüber."

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/news.de/stg

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