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JD Vance: Diese freche Provokation ließ den Trump-Vize verstummen

JD Vance sieht sich mit einer verbalen Attacke konfrontiert. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • JD Vance provoziert von Gavin Newsom: Darauf hatte er keine Antwort
  • Tomahawk-Rakete trifft Sportstätte mit Kindern
  • JD Vance stößt auf wenig Gegenliebe bei den Katholiken

Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom hat US-Vizepräsident JD Vance scharf angegriffen, indem er dessen katholischen Glauben mit einem tödlichen Bombenangriff auf eine iranische Schule in Verbindung brachte. Politisch korrekt? Grundsätzlich nicht, nach Trump-Standards vielleicht schon.

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JD Vance provoziert von Gavin Newsom: Darauf hatte er keine Antwort

Die Attacke erfolgte, während Trump-Vize Vance sein kommendes Buch "Communion" promotete, das seine Hinwendung zum Katholizismus im Jahr 2019 beschreibt. Der 58-jährige Newsom, selbst zeitlebens katholisch, richtete über den Presse-Account seines Amtes eine provokante Frage an Vance über die Social-Media-Plattform X.

  • "Was würde Jesus dazu sagen, eine Schule zu bombardieren?", heißt es dort.

Die Bemerkung zielte auf den Raketenangriff ab, bei dem am 28. Februar in Minab im Süden des Irans 175 Menschen ums Leben kamen. Der politische Vorstoß erfolgt in der fünften Woche von Donald Trumps Iran-Krieg.

Das Büro von Vance hat sich bislang nicht zu Newsoms Attacke geäußert. Der sonst so gesprächige Trump-Vize scheint verstummt zu sein.

Tomahawk-Rakete trifft Sportstätte mit Kindern

Die Frage der Verantwortung entwickelte sich zu einem politischen Minenfeld. Präsident Trump bemüht sich wiederholt, die Vereinigten Staaten von dem Vorfall zu distanzieren und erklärt, die Angelegenheit werde zwar untersucht, doch er glaube, Israel trage die Schuld. Diese Darstellung steht jedoch unter Beobachtung, da frühere militärische Analysen - einschließlich Einschätzungen des australischen Verteidigungsministeriums - belegen, dass Tomahawk-Marschflugkörper ausschließlich von drei Nationen eingesetzt werden: den USA, Großbritannien und Australien.

JD Vance stößt auf wenig Gegenliebe bei den Katholiken

Vances Verhältnis zu katholischen Autoritäten war bereits vor dem Iran-Konflikt erheblich belastet. Vergangenes Jahr griff er katholische Bischöfe frontal an, nachdem diese Einwanderungsrazzien in Kirchen und Schulen kritisiert hatten. Der Vizepräsident forderte die Geistlichen auf, "in den Spiegel zu schauen" und stellte ihre Motivation infrage - möglicherweise gehe es ihnen weniger um Humanität als vielmehr um staatliche Gelder für Flüchtlingshilfe. Eine spätere Entschuldigung konnte die Wogen nicht glätten.

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