Robert F. Kennedy Jr.: Insider berichtet - Donald Trump hält ihn für "verrückt"
Was denkt Donald Trump wirklich über US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. (Foto)? Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster
29.03.2026 12.15
- Trump fragt Umfeld angeblich über Robert F. Kennedy Jr. aus
- Will "The Don" seinen Minister loswerden?
- Donald Trump favorisiert plötzlich anderen Kennedy-Spross
- Robert F. Kennedy Jr. bereitet den Republikanern Kopfzerbrechen
- Weißes Haus schießt gegen Trump-Kritiker
Kann diese Geschichte wirklich stimmen? Der US-Präsident scheint zunehmend Zweifel an seinem eigenen Gesundheitsminister zu haben. Laut Trump-Biograf Michael Wolff telefoniert Donald Trump derzeit im erweiterten Umfeld herum und erkundigt sich, ob die Leute Robert F. Kennedy Jr. für verrückt halten.
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Donald Trump fragt Umfeld angeblich über Robert F. Kennedy Jr. aus
Im Podcast "Inside Trump's Head" von "The Daily Beast" erklärte Wolff jetzt:
- "Ich weiß, dass er Leute anruft und zu ihnen sagt: Ich höre, die Leute sagen, Bobby ist verrückt. Denkst du, er ist verrückt?", berichtete Wolff
Die Antwort, die Trump hören möchte, sei offensichtlich, so Wolff. Der 79-jährige US-Präsident habe erkannt, dass die Verschwörungstheorien über Impfstoffe und die radikalen Gesundheitskonzepte seines Ministers selbst für ihn zu absurd seien.
- Kennedy leitet als Gesundheitsminister das Ministerium für Gesundheit und Soziale Dienste und steht seit seiner Ernennung wegen seiner impfkritischen Positionen massiv in der Kritik.
Donald Trump favorisiert plötzlich anderen Kennedy-Spross
Während Trump sich offenbar von einem Kennedy abwendet, hat er gleichzeitig ein Auge auf ein anderes Mitglied der berühmten politischen Dynastie geworfen. Jack Schlossberg, der 33-jährige Enkel des ermordeten Präsidenten John F. Kennedy, scheint den republikanischen Staatschef zu faszinieren.
- "Er ist irgendwie angetan von diesem jungen Mann", erklärte Wolff im Podcast.
Das pikante Detail: Schlossberg ist Demokrat, ein vehementer Trump-Gegner und kandidiert aktuell für das Repräsentantenhaus in New York. Er bewirbt sich um einen Sitz, der einen großen Teil Manhattans umfasst - einen der wohlhabendsten Kongressbezirke der Vereinigten Staaten. Trump äußere sich anerkennend über den Kandidaten, sagte der Biograf: Der Präsident meine, dieser Typ wirke womöglich wie "der Echte", als legitimer Kennedy-Nachkomme.
Robert F. Kennedy Jr. bereitet den Republikanern Kopfzerbrechen
Jack Schlossberg hat seinen prominenten Verwandten Robert F. Kennedy Jr. wiederholt scharf angegriffen.
- Der Demokrat verurteilt dessen verschwörungstheoretische Positionen zu Impfungen, mit denen Kennedy über Jahre Millionen von Dollar über eine gemeinnützige Organisation verdient hatte, die impfkritische Botschaften verbreitet.
- Die medizinische Fachwelt kritisiert den Gesundheitsminister massiv dafür, Programme und Impfkampagnen zum Schutz der amerikanischen Bevölkerung zu schwächen.
Die politischen Auswirkungen dieser Kontroverse bereiten der republikanischen Partei zunehmend Kopfzerbrechen. Wie das "Wall Street Journal" in der vergangenen Woche berichtete, wächst im Weißen Haus die Sorge, dass Kennedys radikale Gesundheitspolitik den republikanischen Kandidaten bei den Kongresswahlen 2026 erheblich schaden könnte. Die Zwischenwahlen gelten ohnehin als schwieriges Terrain für die Republikaner.
Weißes Haus schießt gegen Trump-Kritiker
Michael Wolffgilt als Experte für "The Don". Er dokumentierte Trumps erste Präsidentschaft in seinem Buch "Feuer und Zorn - Im Weißen Haus von Donald Trump". Allerdings ist die Position des Weißen Hauses zu Michael Wolff seit längerem bekannt. Kommunikationsdirektor Steven Cheung hatte den Autor in der Vergangenheit wiederholt scharf angegriffen und als vollkommen unglaubwürdig dargestellt. Die Vorwürfe des Sprechers gingen noch weiter: Wolff erfinde routinemäßig Geschichten, die seiner "kranken und verdrehten Fantasie" entspringen würden.
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