Politik

Donald Trump: Trump druckt sich selbst auf US‑Geld – und Amerika rastet aus

US-Präsident Donald Trump setzt künftig seinen Namenszug auf frisch gedruckte Dollarnoten – ein Novum in der amerikanischen Geschichte. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Donald Trump druckt sich selbst auf US‑Geld
  • Trump sorgt für historischen Traditionsbruch
  • Demokraten kritisieren den Schritt als selbstverherrlichend

Donald Trump lässt seine Unterschrift auf US‑Geld drucken

Erstmals in der Geschichte der Vereinigten Staaten wird ein US-Präsident seinen Namenszug auf frisch gedruckte Dollarnoten setzen. Die Regierung hat angekündigt, dass ab Juni 2026 neue Scheine gedruckt werden, auf denen Donald Trumps Unterschrift neben der des Finanzministers Scott Bessent erscheint – und damit die jahrhundertealte Tradition bricht, nur Schatzmeister und Finanzminister zu verewigen.

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Traditionsbruch: Schatzmeister‑Signatur verschwindet von US-Dollarnoten

Seit 1861 war es üblich, dass der Schatzmeister der Vereinigten Staaten zusammen mit dem Finanzminister die Dollarnoten signierte. Diese Praxis endet nun: Neues Geld trägt nicht mehr die Signatur des Schatzmeisters, sondern die des Präsidenten selbst.  Auf den aktuellen Scheinen finden sich noch die Namen der Biden‑Administration – darunter Janet Yellen und Lynn Malerba – doch das wird sich bald ändern.

"Es gibt keine wirkungsvollere Art..." - Trumps Finanzminister zeigt sich begeistert

Trumps Finanzminister Scott Bessent zeigte sich laut "Bild" begeistert: "Es gibt keine wirkungsvollere Art, die historischen Errungenschaften unseres großartigen Landes und von Präsident Donald Trump zu würdigen, als US‑Dollar‑Banknoten, die seinen Namen tragen." Dieses Zitat verdeutlicht den Stolz der Regierung auf die Entscheidung – und den bewusst gesetzten symbolischen Wert.

Demokraten wittern Selbstverherrlichung - Gavin Newsom kritisiert Trump scharf

Die Opposition reagiert mit scharfer Kritik. Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom kommentierte auf X: "Jetzt wissen die Amerikaner genau, wem sie die Schuld geben können, wenn sie mehr für Lebensmittel, Benzin, Miete und Gesundheitsversorgung bezahlen."

Der Schritt fügt sich nahtlos in Trumps Vorliebe ein, seinen Namen mit möglichst vielen Projekten zu verknüpfen. Neben dem berühmten Trump Tower existieren mittlerweile die Trump Gold Card als Premium-Visum und die Regierungswebseite "TrumpRx" für Medikamente. Passend zum Jubiläum genehmigte die Bundeskunstkommission zudem eine Gedenkmünze aus 24-Karat-Gold – selbstverständlich mit dem Porträt des Präsidenten.

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/hos/news.de

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