Donald Trump: Trump druckt sich selbst auf US‑Geld – und Amerika rastet aus
US-Präsident Donald Trump setzt künftig seinen Namenszug auf frisch gedruckte Dollarnoten – ein Novum in der amerikanischen Geschichte. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster
27.03.2026 13.39
- Donald Trump druckt sich selbst auf US‑Geld
- Trump sorgt für historischen Traditionsbruch
- Demokraten kritisieren den Schritt als selbstverherrlichend
Donald Trump lässt seine Unterschrift auf US‑Geld drucken
Erstmals in der Geschichte der Vereinigten Staaten wird ein US-Präsident seinen Namenszug auf frisch gedruckte Dollarnoten setzen. Die Regierung hat angekündigt, dass ab Juni 2026 neue Scheine gedruckt werden, auf denen Donald Trumps Unterschrift neben der des Finanzministers Scott Bessent erscheint – und damit die jahrhundertealte Tradition bricht, nur Schatzmeister und Finanzminister zu verewigen.
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Traditionsbruch: Schatzmeister‑Signatur verschwindet von US-Dollarnoten
Seit 1861 war es üblich, dass der Schatzmeister der Vereinigten Staaten zusammen mit dem Finanzminister die Dollarnoten signierte. Diese Praxis endet nun: Neues Geld trägt nicht mehr die Signatur des Schatzmeisters, sondern die des Präsidenten selbst. Auf den aktuellen Scheinen finden sich noch die Namen der Biden‑Administration – darunter Janet Yellen und Lynn Malerba – doch das wird sich bald ändern.
"Es gibt keine wirkungsvollere Art..." - Trumps Finanzminister zeigt sich begeistert
Trumps Finanzminister Scott Bessent zeigte sich laut "Bild" begeistert: "Es gibt keine wirkungsvollere Art, die historischen Errungenschaften unseres großartigen Landes und von Präsident Donald Trump zu würdigen, als US‑Dollar‑Banknoten, die seinen Namen tragen." Dieses Zitat verdeutlicht den Stolz der Regierung auf die Entscheidung – und den bewusst gesetzten symbolischen Wert.
Demokraten wittern Selbstverherrlichung - Gavin Newsom kritisiert Trump scharf
Die Opposition reagiert mit scharfer Kritik. Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom kommentierte auf X: "Jetzt wissen die Amerikaner genau, wem sie die Schuld geben können, wenn sie mehr für Lebensmittel, Benzin, Miete und Gesundheitsversorgung bezahlen."
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