Politik

Donald Trump: Ex-Mitarbeiter verliert im TV die Fassung wegen Trump-Entscheidung

Ken Cuccinelli war während Trumps erster Amtszeit geschäftsführender Leiter der US-Einwanderungs- und Ausländerbehörde. Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci

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  • Donald Trumps Ex-Mitarbeiter verliert im TV die Fassung
  • Streit auf CNN zu ICE-Beamten an den Wahllokalen eskaliert
  • Ken Cuccinelli und Adam Mockler gehen sich im Live-TV an die Gurgel
  • Ex-Trump-Mitarbeiter wütet: "Ich habe die Nase voll"

Bei einer Diskussionsrunde beim US-Sender CNN ist es jüngst zu einem heftigen Wortgefecht zwischen einem ehemaligen Trump-Beamten und einem demokratischen Analysten gekommen. Wie das US-Portal "Rawstory" berichtet, sind Ken Cuccinelli, der unter Trump als stellvertretender Heimatschutzminister tätig war, und der Demokrat Adam Mockler aneinandergeraten.

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Donald Trumps Ex-Mitarbeiter verliert im TV die Fassung

Auslöser der Auseinandersetzung war die Ankündigung des Präsidenten, Beamte der Einwanderungsbehörde ICE zu den Wahllokalen bei den anstehenden Zwischenwahlen zu entsenden. Mockler stellte Cuccinellis Behauptung infrage, Trump wolle die Öffentlichkeit mit seiner Drohung lediglich provozieren. Die Situation eskalierte, als beide begannen, gleichzeitig zu sprechen.

Streit im Live-TV bei CNN zu ICE-Beamten an den Wahllokalen eskaliert

Der frühere Trump-Mitarbeiter Ken Cuccinell verwies darauf, dass es seit der Reconstruction-Ära nach dem amerikanischen Bürgerkrieg verboten sei, bewaffnete Bundesbeamte an Wahllokalen einzusetzen. Als das Gespräch immer hitziger wurde und beide Teilnehmer durcheinander redeten, platzte Cuccinelli schließlich der Kragen. "Ich war den ganzen Tag höflich zu Ihnen. Ich habe die Nase voll!", schrie er Mockler an. Der demokratische Analyst ließ sich von Cuccinellis Wutausbruch jedoch nicht einschüchtern. Er hielt dagegen, dass die Trump-Regierung in diesem Jahr bereits mehrere gerichtliche Anordnungen missachtet habe.

Ken Cuccinelli und Adam Mockler gehen sich im Live-TV an die Gurgel

Zudem wies er den Vorwurf zurück, vom eigentlichen Thema ablenken zu wollen. "Nur weil ich darauf hinweise, dass Trump bereits versucht hat, eine Wahl zu kippen, heißt das nicht, dass Sie auf irgendeinen zufälligen Nebenschauplatz ausweichen können", entgegnete Mockler seinem Kontrahenten. Mit diesem Hinweis auf die Ereignisse rund um die Präsidentschaftswahl 2020 verschärfte er den ohnehin angespannten Ton der Debatte zusätzlich.

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/bos/news.de/stg

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