Wirbel um Epstein-Ermittlungen: Hat Trump gelogen? Wichtige Zeugen erheben schwere Vorwürfe
Wie nah standen sich Donald Trump und Jeffrey Epstein wirklich? Darüber wird bis heute spekuliert. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jose Luis Magana
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster
25.03.2026 13.59
- Epstein-Vertraute erheben schwere Vorwürfe gegen US-Justiz
- Donald Trumps Behauptung zu Epstein-Fall widerlegt
- Brisante Enthüllung: Haben Ermittler entscheidende Hinweise ignoriert?
- Aussagen stellen Glaubwürdigkeit der Ermittlungen infrage
Die Ermittlungen rund um den verstorbenen US-Finanzier Jeffrey Epstein geraten erneut ins Zwielicht. Zwei seiner engsten Vertrauten haben vor dem Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses ausgesagt und dabei eine Aussage gemacht, die Fragen aufwirft.
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Epstein-Vertraute packen aus und erheben schwere Vorwürfe gegen US-Justiz
Der Buchhalter Richard Kahn und der Anwalt Darren Indyke wurden Anfang des Monats in einer nicht-öffentlichen Anhörung gehört. Die Videoaufzeichnungen dieser Befragungen wurden am Dienstag veröffentlicht. Kahn erklärte laut Bericht von "NBC News", dass er "nie von irgendeiner Regierungsbehörde" im Zusammenhang mit Epstein befragt worden sei. Auch Indyke bestätigte, dass er von Ermittlern nie kontaktiert wurde. Diese Aussagen stehen im direkten Widerspruch zu früheren Darstellungen der US-Justiz.
Trumps Behauptung, es gäbe "keine Beweise", wird von Epstein-Beratern widerlegt
Das US-Justizministerium hatte im Juli vergangenen Jahres unter Präsident Donald Trump ein Memo zu den Ermittlungen veröffentlicht. Darin hieß es "Raw Story" zufolge, man habe eine "erschöpfende" und "gründliche" Prüfung aller relevanten Vorgänge durchgeführt. Das Ergebnis der Behörde: Es gebe keine Beweise für Anklagen gegen mögliche Mitverschwörer. Doch genau diese Darstellung gerät nun ins Wanken.
Brisante Enthüllung: Haben Ermittler entscheidende Hinweise im Epstein-Fall ignoriert?
Die neuen Aussagen der Epstein-Vertrauten legen nahe, dass zentrale Personen möglicherweise nicht ausreichend befragt wurden. Gerade Kahn und Indyke gehörten zum engsten Umfeld des Finanziers und hätten tiefe Einblicke in seine Geschäfte geben können. NBC-Reporterin Raquel Coronell Uribe formulierte es so: Die Enthüllungen werfen "Fragen über die Tiefe der Überprüfung des Justizministeriums" auf.
Jetzt gerät die Untersuchung selbst unter Druck
Weder Kahn noch Indyke wird ein Fehlverhalten vorgeworfen. Ihre Aussagen beziehen sich ausschließlich auf ihre Rolle als langjährige Berater von Epstein. Trotzdem: Dass zwei zentrale Insider offenbar nicht in die Ermittlungen einbezogen wurden, nährt Zweifel an der Sorgfalt der Untersuchung und damit an der offiziellen Darstellung des Justizministeriums.
Fazit: Ermittlungen im Fokus der Kritik
Der Fall Epstein bleibt ein politisch wie gesellschaftlich hochsensibles Thema. Die neuen Aussagen seiner Vertrauten könnten die Debatte über Transparenz, Aufklärung und mögliche Versäumnisse der Behörden weiter anheizen. Ob die Ermittlungen tatsächlich so umfassend waren, wie behauptet, bleibt damit mehr denn je eine offene Frage.
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