Donald Trump: US-Präsident entsetzt mit abscheulichem "Nachruf" nach Tod von Ex-FBI-Chef
Donald Trump bejubelte den Tod von Ex-FBI-Chef Robert Mueller. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais
22.03.2026 07.24
- Donald Trump entsetzt mit Statement nach Tod von Robert Mueller
- US-Präsident erklärt: "Gut so, ich bin froh, dass er tot ist"
- Entsetzen über Trumps abscheulichen Mueller-"Nachruf"
Der Leiter der Sonderermittlungen in der Russland-Affäre um US-Präsident Donald Trump, Robert Mueller, ist Medienberichten zufolge tot. Der frühere langjährige FBI-Direktor ist im Alter von 81 Jahren gestorben, berichteten der US-Sender MS Now und die "New York Times" unter Berufung auf seine Familie. Vergangenes Jahr war bekannt geworden, dass Mueller an Parkinson erkrankt war.
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Robert Mueller ist tot - Barack Obama würdigt Ex-FBI-Chef bei X
Zahlreiche Politiker meldeten sich nach dem Tod von Robert Mueller bestürzt zu Wort und bekundeten ihr Beileid. Ex-Präsident Barack Obama würdigte Mueller in einem Post auf der Plattform X als "einen der herausragendsten Direktoren in der Geschichte des FBI". Sein "unermüdliches Engagement für die Rechtsstaatlichkeit und sein unerschütterlicher Glaube an unsere Grundwerte" haben den Ex-FBI-Chef laut Obama zu einem der angesehensten Staatsdiener gemacht.
Donald Trump entsetzt mit Statement nach Tod von Robert Mueller
Doch der amtierende Präsident der Vereinigten Staaten würdigte die Arbeit des Kriegsveteranen nicht. Ganz im Gegenteil. Donald Trump, der aufgrund von Muellers Ermittlungen gegen ihn nichts als Verachtung übrig hatte, teilte bei Truth Social einen "Nachruf", der an Abscheulichkeit kaum zu überbieten ist. Der 79-Jährige bejubelte Muellers Tod und schrieb: "Robert Mueller ist gerade gestorben. Gut so, ich bin froh, dass er tot ist. Er kann unschuldigen Menschen nun keinen Schaden mehr zufügen!"
Trump als "geisteskranker Narzisst" - US-Präsident entsetzt mit Mueller-"Nachruf"
Es sind Worte, die für Entsetzen sorgen und im Netz eine Welle der Empörung auslösten. "Er ist ein geisteskranker Narzisst. Wissen Sie, er hasst jeden, der sich ihm entgegenstellt, hat das Justizministerium in eine Rachemaschine umgewandelt und regiert das Land auf sehr autoritäre Weise mit der Hilfe eines feigen Kabinetts und noch feigererer Republikaner im Kongress", kritisierte der ehemalige Anwalt des Weißen Hauses, Ty Cobb, Trumps "verabscheuungswürdigen" Beitrag. Auch andere reagierten empört:
- "Was für ein schrecklicher Mensch sagt so etwas zum Tod eines Menschen? Wenn man jemanden nicht mag, sagt man lieber gar nichts."
- "Ich finde seine Äußerungen vorhersehbar, aber auch unglaublich widerwärtig."
- "Als ich das irgendwo anders gesehen habe, dachte ich ehrlich gesagt, es wäre ein gefälschter Beitrag.
- Ich bin wirklich sprachlos."
- "Ein weiteres Beispiel dafür, wie widerwärtig, hasserfüllt und bösartig Trump ist."
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