Politik

Donald Trump völlig verwirrt: Trump macht Newsom zum Präsidenten - dieser Aussetzer sorgt für Wirbel

Donald Trump sorgt mit einem peinlichen Versprecher für Gelächter. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson

  • Artikel teilen:
  • Trump vergreift sich im Ton – und im Amtstitel
  • Attacke gegen Gavin Newsom schlägt ins Absurde um
  • Kritiker spotten über offensichtlichen Fauxpas
  • So reagiert Trump-Gegner Newsom

Das ging gründlich daneben! Mit einer wüsten Beschimpfung wollte Donald Trump seinen politischen Gegner Gavin Newsom vorführen – doch plötzlich ist von "Präsident Newsom" die Rede. Ein Patzer, der nicht nur politisch brisant ist, sondern vor allem eines zeigt: Diese Attacke trifft den Absender selbst.

Donald Trump völlig verwirrt: Peinlicher Versprecher sorgt für Wirbel

Donald Trump hat erneut gegen den kalifornischen Gouverneur Gavin Newsom ausgeteilt – in gewohnt scharfem Ton. Wörtlich erklärte er: "Der Präsident der Vereinigten Staaten, Gavin Newsom, gab zu, dass er Lernschwierigkeiten hat." Die Wortwahl ist nicht neu: Trump nutzt seit Langem abwertende Spitznamen für politische Gegner. Neu ist jedoch der offensichtliche Fehler im Inhalt. Denn: Gavin Newsom ist Gouverneur des Bundesstaates Kalifornien – nicht Präsident der Vereinigten Staaten. Ein Video, das unter anderem von dem politischen Kommentator Adam Schwarz beim Kurznachrichtendienst X geteilt wurde, dokumentiert den peinlichen Trump-Moment.

Kritiker fordern: Trump muss entfernt werden

Und auch sonst blieb der Fauxpas nicht unbemerkt. Der Trump-kritische Account MeidasTouch nutzte den Auftritt, um Trumps geistige Verfassung infrage zu stellen. "Es geht ihm nicht gut", kommentierte MeidasTouch Trumps wirren Auftritt. Und auch in den sozialen Medien verbreitete sich der Beitrag rasant, begleitet von Häme und Kritik.

  • "Wir müssen Trump, Vance und Mike Johnson unverzüglich aus ihren Ämtern entfernen! Sofort!
  • Besser gestern, also heute!!!!", fordert ein User bei X.
  • "Er hat tatsächlich eine Hirnschädigung. Er ist ohnehin schon dumm genug, und jetzt hat er auch noch Wahnvorstellungen. Holt ihn raus!", poltert ein anderer Kritiker.
  • "Wahnsinn. Einfach nur totaler Wahnsinn. Schlafmangel tut einem auf Dauer nicht gut ...", lautet ein anderer Kommentar.
  • "Wow! Einfach nur wow. Warum hat dieser Mann überhaupt Verantwortung für irgendetwas in seinem Leben, geschweige denn für die Welt? Wissen Sie, was wirklich beängstigend ist? Die Leute um ihn herum, die so tun, als sei seine wirre Denkstörung normales Verhalten. Dieser wahnsinnige Lügner hat grundlos einen Weltkrieg angezettelt und kann nicht erklären, warum", ledert ein weiterer Kritiker.

Politische Strategie oder Kontrollverlust? Spekulationen um kognitiven Verfall reißen nicht ab

Trumps Kommunikationsstil ist seit Jahren Teil seiner politischen Marke. Persönliche Angriffe und zugespitzte Formulierungen sorgen regelmäßig für Schlagzeilen. Doch Vorfälle wie dieser werfen die Frage auf, ob die Strategie noch kontrolliert ist oder zunehmend ins Unpräzise abgleitet. Gerade in einem aufgeheizten politischen Klima können solche Ausrutscher schnell zur Angriffsfläche werden.

Fazit: Was als gezielte Attacke gedacht war, verpufft durch einen simplen, aber folgenschweren Fehler. Statt Gavin Newsom nachhaltig zu beschädigen, liefert Trump seinen Kritikern neues Material, um über seinen vermeintlichen kognitiven Verfall zu spekulieren.

So reagiert Gavon Newsom auf die Trump-Attacke

Newsom selbst meldete sich nach dem Vorfall bei X zu Wort und erklärte: "An alle Kinder mit Lernschwierigkeiten: Lasst euch von niemandem – nicht einmal vom Präsidenten der Vereinigten Staaten – einschüchtern. Legasthenie ist keine Schwäche. Das ist deine Stärke." Damit geht Newsom wohl eindeutig als Gewinner des seit Monate andauernden Zoffs hervor.

Weitere Nachrichten finden Sie hier:

/loc/news.de

Themen

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.