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Donald Trump krank?: Neue Bilder sorgen für Wirbel - was ist mit Trumps Hand passiert?

Die Spekulationen um Donald Trumps Gesundheitszustand reißen nicht ab. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Auffälliger Bluterguss an der Hand von Donald Trump sorgt erneut für Spekulationen
  • Weißes Haus verweist auf hohe Aspirin-Dosis als Ursache
  • Weitere sichtbare Hautveränderungen heizen Debatte um Gesundheitszustand an

Bei gleich mehreren öffentlichen Auftritten im Weißen Haus fiel am Montag ein ungewöhnlicher Bluterguss an der linken Hand von Donald Trump auf. Die bräunliche Verfärbung unterhalb des Zeigefingers war zunächst während eines Mittagessens im East Room sichtbar.

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Bluterguss-Alarm bei Donald Trump: Neue Bilder sorgen für Wirbel

Später zeigte sich der braune Bluterguss erneut, als der 79-Jährige im Oval Office eine Exekutivanordnung unterzeichnete. Ein Sprecher des Weißen Hauses erklärte gegenüber "The Daily Beast", dass Trump aufgrund seiner täglichen Aspirin-Einnahme anfällig für Blutergüsse sei. Anders als bei früheren Auftritten war die Hand diesmal nicht mit Make-up abgedeckt.

Verwirrung um Trump-Gesundheit: Er schluckt Unmengen an Aspirin

Der Präsident nimmt nach eigenen Angaben bereits seit einem Vierteljahrhundert täglich 325 Milligramm Aspirin ein. Diese Menge entspricht etwa dem Vierfachen der empfohlenen Tagesdosis für die Herzprävention. In einem Interview mit dem "Wall Street Journal" im Januar erläuterte Trump seine Beweggründe: "Man sagt, Aspirin sei gut für die Blutverdünnung, und ich will kein dickes Blut, das durch mein Herz fließt. Ich will schönes, dünnes Blut, das durch mein Herz fließt. Ergibt das Sinn?"

Die blutverdünnende Wirkung des Medikaments führt dazu, dass selbst kleine Verletzungen schneller zu sichtbaren Blutergüssen führen können.

Hautausschlag am Hals sorgte für Aufsehen

Bereits Anfang März waren gesundheitliche Auffälligkeiten bei Trump zu beobachten. Bei einer Zeremonie zur Verleihung der Medal of Honor am 2. März wirkte seine linke Hand ebenfalls verdunkelt. Am selben Tag fiel zudem ein schorfiger, rötlicher Ausschlag an seinem Hals auf, der sich hinter und unterhalb des rechten Ohrs befand.

Das Weiße Haus äußerte sich damals nicht eindeutig zur Ursache. Trumps Arzt Sean Barbabella erklärte jedoch, der Präsident verwende eine "gängige Creme" als "präventive Hautbehandlung". Die Rötung werde voraussichtlich noch einige Wochen sichtbar bleiben.

Spekulationen reißen nicht ab

Die Kombination aus Blutergüssen, hoher Medikamentendosis und sichtbaren Hautveränderungen sorgt weiter für Diskussionen. Offizielle Stellen bemühen sich zwar um Beschwichtigung – doch die Bilder liefern immer neuen Stoff für Spekulationen.

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/bua/news.de/stg

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