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Donald Trump gestürzt?: Rätselhafter Fleck im Gesicht - Weißes Haus schweigt zu Trump-Verletzung

Donald Trump zeigte sich am Mittwoch mit einem rätselhaftem Bluterguss über der Augenbraue. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson

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  • Auffälliger Bluterguss über Trumps linker Augenbraue entdeckt
  • Weißes Haus äußert sich nicht zur Ursache
  • Ärzte vermuten Zusammenhang mit Aspirin-Einnahme

Bei US-Präsident Donald Trump wurde am Mittwoch (12.03.2026) ein auffälliger kreisförmiger Bluterguss oberhalb seiner linken Augenbraue bemerkt. Das Weiße Haus hat bislang keine Stellungnahme zu einem möglichen Sturz oder Zwischenfall abgegeben, der die Verletzung verursacht haben könnte. In den sozialen Medien sorgte das Erscheinungsbild des 79-Jährigen umgehend für Aufsehen. Der unabhängige Journalist Aaron Rupar kommentierte: "Trumps Gesicht sieht heute geradezu radioaktiv aus." Andere Nutzer fragten sich ebenfalls, was es mit der auffälligen Verfärbung an seiner Augenbraue auf sich habe:

  • "Ist er gestürzt?", fragt sich ein X-Nutzer.
  • "Jedes Mal, wenn er auftaucht, hat er eine andere Orangetönung. Sein Maskenbildner muss um sein Leben kämpfen, um all diese Boshaftigkeit zu verdecken, die ständig zum Vorschein kommen will", heißt es in einem Tweet.
  • "Zeichen des Teufels", meint ein anderer X-Nutzer.

Donald Trump irritiert wiederholt mit Blutergüssen

Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus im vergangenen Jahr wurde der Präsident regelmäßig mit Blutergüssen gesichtet. Im Februar fielen besonders große Verfärbungen an seinen Händen auf. Pressesprecherin Karoline Leavitt lieferte dafür eine simple Erklärung: "Präsident Trump hat Blutergüsse an der Hand, weil er ständig arbeitet und den ganzen Tag Hände schüttelt", sagte sie. Der Präsident sei eben "ein Mann des Volkes". Im Januar präsentierte das Weiße Haus eine andere Begründung: Trump habe sich vor seiner Teilnahme am Weltwirtschaftsforum die Hand an einer Tischkante gestoßen.

Experten zweifeln an Erklärungen des Weißen Hauses

Diese Begründungen stoßen bei Medizinern jedoch auf Skepsis. Viele Fachleute vermuten, dass die Blutergüsse mit Trumps Aspirin-Einnahme zusammenhängen. Der Präsident nimmt das Medikament nach eigenen Angaben ein, um zu verhindern, dass "dickes Blut durch mein Herz fließt". Dr. Jonathan Reiner, Professor an der George Washington University, erklärte gegenüber CNN: "Blutergüsse können einfach einmalig auftreten, wenn man ein Trauma erleidet oder irgendwo anstößt. Aspirin macht einen anfälliger für Blutungen." Im Juli vergangenen Jahres wurde bei Trump eine chronisch-venöse Insuffizienz diagnostiziert. Diese gutartige Erkrankung tritt häufig bei Menschen in ihren Siebzigern auf und führt dazu, dass sich Blut in den Venen ansammelt.

Trotz aller Beteuerungen über den ausgezeichneten Gesundheitszustand des Präsidenten zeichnet sich ein anderes Bild ab. Laut einer Analyse der "New York Times" vom November ist die Gesamtzahl von Trumps öffentlichen Auftritten im Vergleich zu seiner ersten Amtszeit um 39 Prozent gesunken. Auch der Tagesablauf des Präsidenten hat sich merklich verkürzt. Die meisten öffentlichen Termine finden demnach nur noch zwischen Mittag und 17 Uhr statt. Pressesprecherin Leavitt betonte dennoch, dass Trumps Gesundheit "exzellent" sei und seine kardiovaskulären Untersuchungen "völlig normal" ausgefallen seien.

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/sfx/news.de/stg

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