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Donald Trump wirkt angeschlagen: US-Präsident als "Demenz-Donnie" verspottet

Die Spekulationen um Donald Trumps Gesundheitszustand reißen nicht ab. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin

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  • Donald Trump wirkt bei jüngstem Auftritt angeschlagen
  • US-Präsident spricht undeutlich
  • Social-Media-User verspotten Trump als "Demenz-Donnie"
  • Trump prahlt mit Iran-Erfolg
  • US-Präsident behauptet, Teheran habe kurz vor einer Atombombe gestanden
  • Atombehörde widerspricht Trump deutlich

Die Spekulationen um Donald Trumps Gesundheitszustand reißen nicht ab. Und auch bei seinem jüngsten Auftritt am Mittwoch (4. Februar 2026) wirkte der US-Präsident Beobachtern zufolge angeschlagen. Und dabei wollte er der Welt doch eigentlich nur verdeutlichen, was für ein toller Typ er doch ist. Während seiner Rede feierte der Republikaner den US-Militärschlag gegen den Iran – und bewertete die Operation selbst mit einer "15 auf einer Skala von 10". Am Ende sorgte jedoch eher seine undeutliche Aussprache für Wirbel.

Weitere aktuelle Meldungen rund um Donald Trump finden Sie am Ende dieses Artikels.

Auslöser dafür ist ein aktuelles X-Video, veröffentlicht von US-JournalistAaron Rupar, der regelmäßig gegen Trump austeilt. "Trump lallt heute stark", lautet seine Einschätzung zu Trumps jüngstem Auftritt. Unter dem Post des Journalisten reihen sich zahlreiche kritische Stimmen. In den Kommentaren wird heftig über den Gesundheitszustand des US-Präsidenten diskutiert, nachdem Trump zuletzt mit einem riesigen roten Fleck am Hals und Hämatomen an den Händen für Aufsehen gesorgt hatte:

  • "Dieser Adderall-Kater muss echt heftig sein", spottet ein User.
  • "Er wirkt abends zunehmend verwirrt", heißt es in einem anderen Kommentar.
  • "Er sieht von Tag zu Tag schlechter aus", so die Meinung eines weiteren Social-Media-Nutzers.
  • "Demenz-Donnie", kommentiert ein anderer.
  • "Undeutliche Aussprache ist eine der Nebenwirkungen bei Menschen, die Medikamente gegen Demenz einnehmen", behauptet hingegen dieser X-User.
  • Sie müssen seine Medikamente umgestellt haben", lästert ein weiterer Beobachter."

Donald Trump behauptet, Teheran habe kurz vor einer Atombombe gestanden.

Und dabei wollte Trump doch eigentlich mal wieder für positive Schlagzeilen sorgen. Der eigentliche Hintergrund von Donald Trumps Auftritt: Mit einer ungewöhnlich selbstbewussten Bewertung wollte der US-Präsident den Militäreinsatz gegen den Iran verteidigen.Bei einer Veranstaltung im Eisenhower Executive Office Building in Washington erklärte er: "Jemand fragte mich, wie ich es auf einer Skala von 10 bewerten würde. Ich sagte: etwa 15."

Der Präsident begründete die Angriffe damit, dass der Iran angeblich kurz davor gestanden habe, eine Nuklearwaffe zu besitzen. "Wenn wir nicht innerhalb von zwei Wochen zugeschlagen hätten, hätten sie eine Atomwaffe gehabt", behauptete der Präsident. Die militärische Intervention sei daher zwingend erforderlich gewesen.

"Großartige Demonstration militärischer Stärke"

Trump zeigte sich überzeugt von der Richtigkeit des militärischen Vorgehens. "Wir sind in einer sehr guten Position", erklärte er stellenweise sehr undeutlich während der Veranstaltung zum Ratepayer Protection Pledge. Die Luftschläge gegen den Iran bezeichnete er als "großartige Demonstration militärischer Stärke".

Mit diesen Aussagen verteidigte der Präsident die Entscheidung zum Angriff auf die iranischen Einrichtungen. Die hohe Selbstbewertung von 15 auf einer Zehnerskala unterstreicht, wie zufrieden Trump mit dem bisherigen Verlauf der Militäroperation ist.

AEA-Chef widerspricht Trump: "Keine Beweise" für iranische Atombombe

Die Behauptungen des US-Präsidenten stoßen jedoch auf deutlichen Widerspruch von internationaler Seite. Rafael Grossi, der Leiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), erklärte, es gebe "keine Beweise" dafür, dass der Iran tatsächlich an einer Nuklearwaffe gebaut habe.

Diese Aussage des obersten internationalen Atomwächters stellt die zentrale Rechtfertigung für den Militäreinsatz grundlegend infrage. Während Trump die angebliche Dringlichkeit einer iranischen Atombedrohung als Grund für die Angriffe anführt, sieht die zuständige UN-Behörde offenbar keine Belege für diese Darstellung. Damit dürfte die Debatte über den Militäreinsatz – und seine Rechtfertigung – weiter an Schärfe gewinnen.

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/bua/news.de

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