Donald Trump: Mysteriöser Hautausschlag durch exzessives Golfen? Ärzte schlagen Alarm
Ein mysteriöser Hautausschlag am Hals von Donald Trump sorgt derzeit für reichlich Spekulationen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein
Erstellt von Anika Bube
05.03.2026 08.47
- Roter Ausschlag am Hals von Donald Trump sorgt für Wirbel
- Leibarzt des US-Präsidenten spricht von "vorbeugender Hautbehandlung"
- Ärzte vermuten Therapie gegen Hautkrebs-Vorstufen
Ein mysteriöser Hautausschlag am Hals von Donald Trump sorgt seit Tagen für Aufruhr. Während das Weiße Haus schweigt, hat der Leibarzt des US-Präsidenten, Sean Barbarella, sofort versucht hat, den Schlagzeilen den Wind aus den Segeln zu nehmen. Doch vergebens: Die Spekulationen reißen nicht ab.
Leibarzt von Donald Trump bestätigt Hautbehandlung – Details bleiben geheim
Mediziner vermuten hinter der auffälligen schuppigen Rötung eine Behandlung mit einer speziellen Chemotherapie-Creme, die gegen Vorstufen von Hautkrebs eingesetzt wird. Barbarella bestätigte lediglich, dass Trump "eine sehr verbreitete Creme" als "vorbeugende Hautbehandlung" verwende. Zwar soll die Anwendung angeblich nur eine Woche dauern, jedoch dürfte der Ausschlag länger sichtbar bleiben.
Dermatologen sehen mögliche Therapie gegen Hautkrebs-Vorstufen
Gegenüber "The Daily Beast" ordnet der zertifizierte Hautarzt Dr. Dustin Portela die Symptome ein. Die Rötung und Schuppigkeit seien "charakteristisch" für eine Chemotherapie-Creme, die das Fortschreiten von Hautkrebsvorstufen – sogenannten aktinischen Keratosen – verhindere. "Diese Art von Creme verwende ich häufig bei meinen älteren Patienten, die Golfer sind, die Boot fahren oder einfach sehr aktiv draußen sind", erklärte Portela. Er vermutet eine Behandlung mit einer Kombination aus Vitamin D und 5-Fluorouracil, einem der gängigsten Medikamente gegen Hautkrebs und dessen Vorstufen. Trump entspreche dem "perfekten Bild" eines Hochrisikopatienten: sehr helle Haut, helles Haar und viel Zeit im Freien. Solche Reaktionen habe er "hunderte, wenn nicht tausende Male" bei seinen Patienten beobachtet, so der Mediziner.
Donald Trump verbringt fast ein Viertel seiner Amtszeit auf Golfplatz
Die Vermutung der Dermatologen passt zu Trumps Lebensstil: Laut dem "Trump Golf Tracker" verbrachte der Präsident bereits 97 Tage seiner zweiten Amtszeit auf dem Golfplatz – das entspricht 23,7 Prozent seiner Zeit seit der Amtseinführung im Januar 2025. Allein seit Jahresbeginn 2026 soll Trump zehnmal Golf gespielt haben. In diesem Zeitraum fielen unter anderem die Militäraktion gegen den Iran und eine verdeckte Mission in Venezuela. Die intensive Sonnenexposition beim Golfen erhöht bei Menschen mit Trumps Hauttyp das Risiko für Hautkrebs erheblich. Hellhäutige Personen mit hellem Haar, die regelmäßig der Sonne ausgesetzt sind, entwickeln häufiger aktinische Keratosen – jene Vorstufen, die mit der vermuteten Creme behandelt werden.
Ärzte kritisieren unnötige Geheimniskrämerei
Die zurückhaltende Kommunikation des Weißen Hauses stößt bei Medizinern auf Unverständnis. Der Kardiologe Dr. Jonathan Reiner, einst behandelnder Arzt des verstorbenen Vizepräsidenten Dick Cheney, fragte: "Wir wissen nicht, welche spezifische Behandlung der Präsident erhält, aber warum all die Geheimniskrämerei bei etwas, das potenziell leicht zu behandeln und bei älteren Menschen sehr verbreitet ist?" Auch der Medizinanalyst Dr. Vin Gupta hinterfragte die mangelnde Transparenz. Beide Experten vermuten ebenfalls eine Behandlung mit 5-Fluorouracil.
Der Hautausschlag reiht sich in eine Serie öffentlich sichtbarer Gesundheitsprobleme ein: Geschwollene Knöchel führten zur Bestätigung einer chronischen Venenschwäche, ein dunkler Bluterguss an der Hand wird seit Februar 2025 regelmäßig mit Make-up überdeckt.
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