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Donald Trump: Zahlen offenbaren Blamage - US-Präsident kassiert peinliche Schlappe

Viele US-Bürger wollten Donald Trumps Rede nicht sehen. Bild: picture alliance:dpa:AP | Julia Demaree Nikhinson

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  • Donald Trump gedemütigt durch Einschaltquoten
  • 12 Prozent weniger Zuschauer bei Rede zur Lage der Nation
  • US-Volk nicht an Donald Trumps Rede interessiert

Die diesjährige State of the Union-Rede von Donald Trump ging in die Geschichtsbücher ein. Allerdings nicht so, wie es sich der US-Präsident erhofft haben dürfte. Mit 108 Minuten hielt der 79-Jährige die längste Ansprache dieser Art aller Zeiten. Doch das Interesse der Amerikaner hielt sich in Grenzen.

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Donald Trump gedemütigt durch Einschaltquoten

Wie das US-Portal "The Daily Beast" aktuell berichtet, zeigen vorläufige Nielsen-Daten einen Einbruch der Zuschauerzahlen um rund zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Statt 31,45 Millionen Menschen verfolgten nur noch etwa 27,8 Millionen die Rede über die sieben meistgesehenen Sender. Eine bemerkenswerte Diskrepanz: Je länger Donald Trump sprach, desto weniger wollten offenbar zuhören.

Blamage für Donald Trump - 12 Prozent weniger Zuschauer bei Rede zur Lage der Nation

Bei der Senderverteilung führte wenig überraschend Fox News mit 9,1 Millionen Zuschauern zwischen 21.15 Uhr und 23.00 Uhr Ortszeit. Doch auch Trumps Haus- und Hofsender musste einen Rückgang von satten 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr hinnehmen. Dahinter folgten ABC News mit 5,1 Millionen, NBC mit 3,6 Millionen und CBS mit 3,3 Millionen Zuschauern. Gegen den Trend entwickelten sich CNN und MS NOW: Beide Sender verzeichneten jeweils rund zwei Millionen Zuschauer und damit ein zweistelliges Wachstum

US-Volk nicht an Donald Trumps Rede interessiert - Experten geben Entwarnung

Doch grämen braucht sich der US-Präsident ob der gesunkenen Einschaltquoten offenbar nicht. Laut "Hollywood Reporter" ist ein solcher Rückgang der Quoten nach dem ersten Amtsjahr eines Präsidenten historisch betrachtet keine Seltenheit. Ähnliche Entwicklungen gab es bereits bei Barack Obama, Bill Clinton und auch während Donald Trumps erster Amtszeit.

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/news.de/stg

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