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Donald Trump: Journalistin entlarvt Lüge um Lüge aus Pannen-Rede des US-Präsidenten

Eine Journalistin deckte die von Trump aufgetischten Lügen auf. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Donald Trump als Lügner entlarvt nach Rede zur Lage der Nation
  • Journalistin deckt Lügen des US-Präsidenten auf
  • Trumps Falschaussagen von Rachel Maddow mit Fakten widerlegt

Donald Trump hat bei seiner Rede zur Lage der Nation am Dienstagabend (24. Februar) einen bemerkenswerten Rekord aufgestellt. Allerdings keinen, auf den man besonders stolz sein sollte. Mit einer Dauer von über einer Stunde und 47 Minuten hielt der US-Präsident die längste Ansprache dieser Art in der gesamten amerikanischen Geschichte und brach damit sogar seinen eigenen Rekord aus dem Vorjahr.

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Donald Trump als Lügner entlarvt nach Rede zur Lage der Nation

Rekordverdächtig waren auch die unzähligen Lügen, die Donald Trump dem US-Volk auftischte. MSNBC-Moderatorin Rachel Maddow hat die Rede des Republikaners analysiert und seine wirtschaftlichen Falschaussagen mit knallharten Fakten widerlegt. So sprach der 79-Jährige beispielsweise von der "schlimmsten Inflation in der Landesgeschichte". Dabei lagen die Höchstwerte tatsächlich in den 1980er und 1920er Jahren. Bei den Benzinpreisen nannte Donald Trump 1,85 Dollar pro Gallone, während der tatsächliche Durchschnitt bei etwa 2,90 Dollar liegt.

Journalistin deckt Lügen des US-Präsidenten - Falschaussagen zu Preisen mit Fakten widerlegt

Auch bei den Lebensmittelpreisen lag Donald Trump wie bei vielen anderen Reden in der Vergangeheit daneben. Die Inflation bei Nahrungsmitteln beträgt aktuell 2,9 Prozent und liegt damit über der allgemeinen Inflationsrate von 2,5 Prozent. Entgegen Donald Trumps Prahlereien sind die Preise also gestiegen.

Donald Trump "ratterte" eine Lüge nach der anderen herunter

Maddow analysierte auch den auffälligen Vortragsstil des US-Präsidenten, der sich in zwei völlig unterschiedliche Geschwindigkeiten aufteilte. Zu Beginn seiner Ansprache sprach Donald Trump in rasantem Tempo und mit spürbarer Aufregung. "Gleich am Anfang der Rede ratterte er eine ganze Reihe auffälliger Lügen zu wirtschaftlichen Themen herunter", erklärte die MSNBC-Moderatorin. Der Präsident habe dabei wenig investiert gewirkt in das, was er über die Wirtschaft behauptete. Stattdessen habe er die Falschaussagen regelrecht abgespult.

Donald Trump blamiert sich mit Pannen-Rede - Journalist zerlegt US-Präsident

Das Fazit der Journalistin zu Trumps Pannen-Rede fiel entsprechend nüchtern aus: Der Präsident habe "wenig investiert" gewirkt in die wirtschaftlichen Unwahrheiten, die er verbreitete. Stattdessen habe er sie einfach "gleich zu Beginn aufgelistet". Was von dieser historisch langen Rede hängen bleibe, sei vor allem das Tempo und die Hektik des Vortrags - nicht etwa überzeugende Argumente.

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/news.de/stg

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