Politik

Donald Trump: "Es wird bald passieren..." Trump-Kritiker mit unheilvoller Prognose

Donald Trump ist felsenfest davon überzeugt, anderen Nationen mit Handelsembargos schweren Schaden zuzufügen - ein Top-Ökonom hat den verheerenden Trugschluss des US-Präsidenten jetzt aufgeklärt. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Carl Court

  • Artikel teilen:
  • Donald Trump richtet US-Wirtschaft zugrunde laut Warnung von Top-Ökonom
  • Peter Schiff überzeugt: Trumps Handelsembargos "noch schädlicher als Zölle"
  • "Es wird bald passieren..." Zum endgültigen Untergang fehlt nur noch ein kleiner Schritt

Mit seinem Mantra "Make America Great Again" konnte sich Donald Trump bei den Präsidentschaftswahlen im Herbst 2024 den Wiedereinzug ins Weiße Haus sichern, das erste Jahr seiner vierjährigen zweiten Amtszeit hat der US-Republikaner bereits hin sich gebracht. Bis heute zieht sich Trumps Ansicht, dass die USA die ruhmreichste Nation der Welt und allen anderen Ländern haushoch überlegen ist, wie ein roter Faden durch die Amtsgeschäfte von "The Don". Und selbstredend ist der US-Präsident felsenfest davon überzeugt, jedes andere Land wirtschaftlich im Handumdrehen in den Abgrund stürzen zu können.

Donald Trump von Größenwahn gepackt: Handelsembargos sollen ausländische Wirtschaften auslöschen

In Sachen Wirtschaftspolitik hat sich "The Don" bereits einige Aktionen geleistet, die die US-amerikanische Wirtschaft nach vorn bringen sollten, jedoch in den meisten Fällen nur Chaos stifteten. Um das von ihm angekündigte "Goldene Zeitalter" für die Vereinigten Staaten einzuläuten, verschärfte Donald Trump den Druck auf internationale Handelspartner und schwang die Zoll-Keule.

Die vom US-Präsidenten verhängten Strafzölle versetzten der heimischen Wirtschaft einen harten Dämpfer, doch das Ende der Fahnenstange scheint noch nicht erreicht, wie Top-Ökonom Peter Schiff erklärte. Zwischen Schiff und Trump besteht bereits seit längerem ein angespanntes Verhältnis. Der Präsident hatte den Finanzkommentator im Dezember 2025 öffentlich als "Verlierer" bezeichnet, der bereits bewiesen habe, falsch zu liegen.

Donald Trump liebäugelt mit Handelsembargos - Top-Ökonom reagiert fassungslos

Die Trump-Administration erwägt offenbar noch drastischere Maßnahmen als die bisherigen Zölle. Laut Schiff droht die US-amerikanische Regierung damit, per präsidialer Vollmacht komplette Einfuhrverbote gegen einzelne oder sogar alle Länder zu verhängen. Der Wirtschaftswissenschaftler bewertet diese Pläne als besonders gefährlich für die eigene Volkswirtschaft. "Das wäre für Amerikaner und die US-Wirtschaft noch schädlicher als Zölle", warnte Schiff. Solche umfassenden Embargos würden amerikanischen Verbrauchern den Zugang zu importierten Produkten vollständig verwehren – mit weitreichenden Konsequenzen für Preise und Versorgungslage im Land.

Trump-Kritiker überzeugt: Mit diesem Schachzug versetzt Donald Trump der US-Wirtschaft den Todesstoß

Zuletzt hatte Donald Trump laut "Raw Story" im Brustton der Überzeugung verkündet, er sei mit Handelsembargos in der Lage, "die Wirtschaft jedes fremden Landes zu zerstören". Ein folgenschwerer Trugschluss, wie Wirtschaftswissenschaftler Peter Schiff warnte. "Wenn Trump amerikanische Verbraucher abschneidet, gibt es eine ganze Welt ausländischer Konsumenten, die gerne kaufen würden, was Amerikaner nicht können", schrieb der Ökonom auf Social Media. Seine Schlussfolgerung fällt eindeutig aus: "Es ist die US-Wirtschaft, die zerstört würde."

"Das wird bald passieren": Bis zum endgültigen Untergang fehlt nur noch ein Schritt

Schiff begründet seine Position mit einer grundlegenden ökonomischen Analyse. Auf den Einwand eines anderen X-Nutzers, kein Land verfüge über die Kaufkraft der USA, entgegnete er: "Das werden sie, wenn der Dollar fällt und ihre Währungen steigen." Der entscheidende Faktor sei letztlich die Produktionskapazität, die im Ausland vorhanden sei, in den Vereinigten Staaten von Amerika jedoch fehle. "Angebot schafft seine eigene Nachfrage", so der Ökonom. Auf die Frage, warum ausländische Unternehmen dann nicht bereits abwanderten, antwortete Schiff direkt: "Das sollten sie und das werden sie. Aber nicht bevor der Dollar abstürzt, was bald passieren wird."

Weiteren Lesestoff zu Donald Trump finden Sie hier:

/news.de/stg

Themen

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.