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Donald Trump: Interner Aufstand! Eigene Partei stellt sich gegen US-Präsidenten

Donald Trump: Parteifreunde fallen US-Präsidenten in den Rücken Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Tim Scott lobt Susan Collins als unabhängige Führungspersönlichkeit
  • Scott verurteilt Trumps rassistisches Video mit Barack und Michelle Obama
  • Die Unterstützung Collins' deutet auf interne Spannungen innerhalb der Partei hin

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Senator Tim Scott aus South Carolina hat seine Unterstützung für die republikanische Senatorin Susan Collins aus Maine bekanntgegeben. Collins strebt eine Wiederwahl an und wird von Scott als "erfahrene und unabhängige Führungspersönlichkeit" gelobt, die sich für die Bürger ihres Bundesstaates einsetze. Scott betonte, die Bevölkerung von Maine könne sich stets auf Collins verlassen.

Scharfe Kritik an Donald Trump

Gleichzeitig äußerte Scott "Focus" zufolge scharfe Kritik an einem rassistischen Video, das auf Donald Trumps Truth-Social-Konto veröffentlicht wurde. Darin wurden Barack und Michelle Obama auf beleidigende Weise dargestellt. Scott bezeichnete das Video als "das rassistischste, was ich je aus diesem Weißen Haus gesehen habe" und zeigte sich tief enttäuscht. Als einziger schwarzer Republikaner im Senat unterstreicht er damit seine Position gegen diskriminierende Inhalte innerhalb der Partei.

Donald Trump verteidigt sich

Trump hatte das Video zunächst verteidigt. Er erklärte, er habe nur den Anfang gesehen und das Material als Anspielung auf den Film "Der König der Löwen" interpretiert. Auf Fragen von Journalisten auf der Air Force One betonte Trump, er sehe keine Notwendigkeit für eine Entschuldigung. "Ich habe es den Leuten gegeben, und sie haben es gepostet", so der ehemalige Präsident.

Anzeichen für interne Spannungen

Die Unterstützung von Tim Scott für Collins, die in der Vergangenheit mehrfach gegen Trump stimmte, etwa bei der Beschränkung seiner Kriegsbefugnisse, wird als mögliches Signal für wachsende Spannungen innerhalb der Republikanischen Partei gewertet. Scott demonstriert damit, dass parteiinterne Loyalität nicht automatisch Trump-gesteuert ist.

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