Donald Trump: "Wäre es nicht schrecklich...?" Trump lässt alle Spekulationen offen
Donald Trump spricht über eine mögliche dritte Amtszeit. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
Von news.de Redakteurin Anika Bube
05.02.2026 11.32
- Trump weicht erneut der Frage nach einer möglichen dritten Amtszeit aus und sorgt für Spekulationen.
- Im Interview betont er seine "America First"-Agenda und wirtschaftliche Erfolge seiner Regierung.
- Trump lobt mögliche Nachfolger JD Vance und Marco Rubio als unschlagbares Duo.
Bei einem Interview mit "NBC News" am Mittwoch (04.02.2026) wich Donald Trump einer direkten Frage zu seiner politischen Zukunft geschickt aus. Der Journalist wollte wissen, ob Trump am 21. Januar 2029 – dem Tag nach dem regulären Ende seiner Amtszeit – noch im Weißen Haus sitzen könnte. Der US-Präsident reagierte mit einem Lächeln und einer bemerkenswerten Gegenfrage: "Wäre es nicht schrecklich, wenn ich Ihnen die Antwort geben würde, die Sie suchen? Das würde das Leben so viel weniger aufregend machen." Eine klare Aussage zu seinen Plänen nach 2028 vermied er damit vollständig.
Donald Trump weicht Frage nach dritter Amtszeit aus
Statt konkreter Zukunftspläne präsentierte Trump seine altbekannte Agenda. "Ich mache das nur aus einem Grund: Amerika wieder groß machen", erklärte er im Interview. Genau das geschehe gerade, und zwar "größer als je zuvor". Der US-Präsident verwies auf wirtschaftliche Errungenschaften seiner Regierung. Die USA nähmen mittlerweile Hunderte Milliarden Dollar durch Zölle von Ländern ein, die Amerika zuvor ausgenutzt hätten. "Sie dachten, wir wären dumm. Sie dachten, wir wären Narren", so Trump. Noch vor anderthalb Jahren habe man über die Vereinigten Staaten gelacht – heute herrsche stattdessen Respekt.
Social Media explodiert: Empörung über Trumps Manöver
Im Netz sorgt dieser Moment für Stirnrunzeln. "Trump weigert sich erneut, eine dritte Amtszeit auszuschließen, obwohl dies in der Verfassung eindeutig verboten ist", schreiben die "Republicans against Trump". Auch andere Social-Media-Nutzer zeigen sich empört:
- "Der Mann wird Schwierigkeiten haben, seine zweite Amtszeit zu beenden – er sollte wirklich auf die Bremse treten", schreibt ein X-Nutzer.
- "Anklagen, verurteilen, aus dem Amt entfernen, strafrechtlich verfolgen, wenn für schuldig befunden... Gefängnis", heißt es in einem Tweet.
- "Er tut das nur aus einem Grund, okay... um den schläfrigen Don und seine Freunde wieder sehr reich zu machen", meint ein anderer X-Nutzer.
- "Ich würde lieber meine Staatsbürgerschaft aufgeben, als dieses Szenario zu akzeptieren", ist in einem weiteren Tweet zu lesen.
- "Wen glaubt er eigentlich, dass er damit täuschen kann?", schreibt ein X-Nutzer.
- "Sein Verfallsdatum liegt lange bevor das passieren könnte", heißt es in einem Tweet.
- "Wann hat ihn die Verfassung jemals daran gehindert? Oder irgendein anderes Gesetz, irgendeine andere Vorschrift oder Regelung?", meint ein anderer X-Nutzer.
- "Am Ende der aktuellen Amtszeit von Opa Trump wird sogar MAGA wollen, dass er ins Gefängnis kommt", ist in einem weiteren Tweet zu lesen.
Donald Trump äußert sich über möglichen Nachfolger - Vance und Rubio als unschlagbares Duo
Im selben Interview äußerte sich Trump auch zu möglichen Nachfolgekandidaten seiner Partei. Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio bezeichnete er als äußerst fähig und hochintelligent. "Die Kombination aus JD und Marco wäre sehr schwer zu schlagen", meinte der Präsident. Beide hätten zwar unterschiedliche Stile – einer sei etwas diplomatischer als der andere – doch das mindere ihre Qualitäten nicht. Trump hob hervor, dass beide bereit wären, Formate wie Joe Rogan zu besuchen, während frühere Gegner dies nicht bewältigt hätten. Allerdings fügte er hinzu: "In der Politik weiß man nie. Sie sagen, im Zeitalter von Trump weiß man nie."
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