Donald Trump: "Trump 2.0 sinnt auf Rache" – Ex-Beraterin warnt eindringlich
Donald Trump: Ex-Insiderin rechnet gnadenlos mit US-Präsidenten ab. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jose Luis Magana
Von news.de-Redakteurin Mia Lada-Klein
03.02.2026 10.27
- Matthews warnt vor Trumps Einfluss und möglicher Manipulation von Beweisen
- Über 60 gescheiterte Klagen gegen die Wahl 2020 verursachten hohe Kosten
- US-Präsident lebt laut Matthews in der Vergangenheit und sinnt auf Rache
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Die ehemalige Kommunikationschefin der Trump-Regierung, Sarah Matthews, hat den US-Präsidenten scharf kritisiert. In einem Interview in der Sendung "The Weeknight" warnte sie, dass Trumps Fixierung und Besessenheit auf die Wahl 2020 und seine Versuche, Wahlverfahren zu beeinflussen, seine eigene Wählerschaft spalten.
Donald Trump lebt in einer "Fantasiewelt"
Matthews erklärte, Trumps Weigerung, die Niederlage gegen Joe Biden zu akzeptieren, sei nicht nur ein persönliches Problem, sondern bedrohe die Wahlintegrität in den USA. "Er lebt in einer Fantasiewelt und kann nicht loslassen", sagte sie. Sechs Jahre nach der Wahl 2020 dominiere das Thema weiterhin die politische Diskussion, obwohl alle Klagen gegen das Ergebnis gescheitert seien.
Eingriffe in Wahlprozesse durch Donald Trump
Moderatorin Symone Sanders machte zudem deutlich, wie die Trump-Administration versucht habe, Einfluss auf Wahlergebnisse zu nehmen. Sie nannte unter anderem Druck auf Bundesstaaten, Einblick in Wählerdaten zu erhalten und das Vorgehen gegen die Wahlkommission in Fulton County.
Matthews unterstrich, dass solche Maßnahmen, darunter die Beschlagnahmung von Original-Wählerlisten durch das FBI, eine ernsthafte Gefahr für die Integrität des Wahlsystems darstellen könnten. "Sie könnten Beweise manipulieren oder vernichten, weil das korrekte Verfahren nicht eingehalten wurde", warnte sie.
Millionenkosten für gescheiterte Klagen
Die Ex-Beraterin kritisierte zudem die finanziellen Folgen von Trumps Weigerung, die Niederlage zu akzeptieren. "Wir verschwenden Millionen von Steuergeldern, nur um ihn zu besänftigen", sagte Matthews. Sie wies darauf hin, dass Trump über 60 Klagen eingereicht habe, aber alle ohne Erfolg. Selbst von ihm ernannte Richter hätten die Klagen abgewiesen, da es keine Beweise für Wahlbetrug gebe.
Trumps Fokus vs. Wählerinteressen
Matthews betonte den Widerspruch zwischen Trumps Prioritäten und den Anliegen der Wähler. "Die Menschen wollen nach vorne blicken, sich auf die Themen konzentrieren, die ihnen wirklich wichtig sind. Aber Trump 2.0 lebt in der Vergangenheit und sinnt auf Rache", erklärte sie. Ihrer Meinung nach gefährdet dieser Fokus nicht nur die Einheit der Republikaner, sondern auch die Stabilität des politischen Systems insgesamt.
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