Donald Trump: Jetzt erklärt er den Krieg - US-Präsident rastet völlig aus
Donald Trump erklärt Harvard den Krieg. Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein
Erstellt von Anika Bube
03.02.2026 08.42
- Trump fordert eine Milliarde Dollar Schadenersatz von der Harvard University
- Der Präsident spricht von einer "strafrechtlichen Angelegenheit", liefert aber keine Beweise
- Auch die "New York Times" gerät ins Visier – Trump droht mit Klage
Donald Trump eskaliert völlig: Der Konflikt zwischen dem US-Präsidenten und der Harvard University spitzt sich dramatisch zu. Auf seiner Plattform Truth Social verkündete Trump, seine Regierung fordere nun eine Milliarde US-Dollar Schadenersatz von der renommierten Hochschule. Gleichzeitig kündigte er an, sämtliche künftigen Beziehungen zur Universität beenden zu wollen. Trump bezeichnete Harvard als "stark antisemitisch" und warf der Institution schwerwiegendes Fehlverhalten vor. Nach seiner Auffassung handele es sich um eine strafrechtliche Angelegenheit, nicht um einen zivilrechtlichen Streit. Konkrete Nachweise für strafbare Handlungen lieferte der Präsident allerdings nicht. Zudem attackierte er Universitätspräsident Alan Garber persönlich und machte ihn für das mangelhafte Krisenmanagement verantwortlich.
Donald Trump eskaliert: Machtkampf um US-Elite-Hochschulen
Die Auseinandersetzung mit Harvard steht nicht isoliert da. Die Trump-Administration liegt mit mehreren führenden US-Universitäten im Clinch. Das Weiße Haus kritisiert eine vermeintlich linksliberale Ausrichtung der Hochschullandschaft sowie aus seiner Sicht unzureichende Maßnahmen gegen Antisemitismus. Über die Vergabe von Fördermitteln versucht die Regierung, politischen Druck auszuüben. Harvard geriet dabei besonders ins Visier. Die Regierung hatte der Universität zwischenzeitlich staatliche Forschungsgelder gestrichen. Ein Bundesgericht stufte diesen Schritt jedoch als rechtswidrig ein und verfügte die Wiederfreigabe der Mittel. Die Verhandlungen zwischen beiden Seiten laufen weiter.
US-Präsident schießt gegen "New York Times"
Auslöser der jüngsten Eskalation war ein Bericht der "New York Times" über den Streit. Trump bezeichnete die Berichterstattung als "völlig falsch" und forderte eine sofortige Korrektur. Die Verantwortlichen der Zeitung nannte er "Idioten". Laut dem Bericht hatte die Regierung ihre ursprüngliche Forderung von 200 Millionen Dollar in den Verhandlungen fallen gelassen. Trump widersprach dieser Darstellung vehement. Ursprünglich sei es um mehr als 500 Millionen Dollar gegangen, erklärte er. Der Präsident kündigte zudem rechtliche Schritte gegen das Blatt an: "Wir werden bald sehen, wie ich in meiner Klage gegen diese Betrüger abschneide", schrieb er auf Truth Social.
Harvard schweigt zu den Vorwürfen
Die Elite-Universität hat sich zu Trumps jüngsten Attacken bislang nicht geäußert. Bereits im April 2025 hatte Harvard die Anschuldigungen über ihre Anwälte zurückgewiesen. Die Gespräche zwischen der Regierung und der Hochschule werden trotz der verschärften Rhetorik fortgesetzt. Trump selbst zitierte in seinem Beitrag aus der "New York Times", dass manche Universitätsangehörige Harvard keine andere Wahl sähen, als letztlich eine Einigung zu erzielen. Die Regierung habe wiederholt versucht, Forschungsgelder zu streichen, was für die Universität eine untragbare Krise darstellen würde. Wie viele große Forschungsuniversitäten sei Harvard auf staatliche Finanzierung angewiesen.
Weitere Meldungen rund um Donald Trump finden Sie hier:
- "Gewinnorientiertes Konzentrationslager!" Journalist rechnet mit Trump-Politik ab
- "Totaler Verlierer!" Nach Grammy-Spott rastet "The Don" komplett aus
- "Ich sah sie beim Reiten!" Unangenehme Äußerung über Minister-Gattin
- "Leidet er an Demenz?" Abgeordnete schlägt nach Attacke gegen "The Don" zurück
- "Halten Sie endlich den Mund!" Trump-Vize erzürnt mit Holocaust-Post