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Konflikt im Nahen Osten: Irans Präsident: Streben keinen Krieg an

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Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat sich nach erneuten militärischen Drohungen von US-Präsident Donald Trump für eine friedliche Lösung des Konflikts mit Washington ausgesprochen. In einem Telefonat mit Ägyptens Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi habe Peseschkian die "Notwendigkeit betont, diplomatische Prozesse einzuleiten", berichtete Irans staatliche Nachrichtenagentur Irna. Der Iran habe "niemals einen Krieg angestrebt" und strebe auch jetzt keinen Krieg an, sagte Peseschkian. Die Islamische Republik sei "zutiefst davon überzeugt, dass ein Krieg weder dem Iran noch den Vereinigten Staaten oder der Region nützen würde", hieß es.

Iran stellt sich auf Verhandlungen ein

Teheran bereitet nach Angaben des obersten Sicherheitsbeamten des Landes Verhandlungen vor. Der Generalsekretär des Nationalen Sicherheitsrats, Ali Laridschani, schrieb auf X, entgegen der "künstlich geschürten Kriegsrhetorik" der Medien würden "strukturelle Vorbereitungen für Verhandlungen voranschreiten". Die Gespräche über Irans Atomprogramm nähmen "trotz der verschärften Drohungen einer militärischen Konfrontation" Gestalt an, schrieb dazu die Nachrichtenagentur Irna unter Bezugnahme auf Laridschanis X-Post.

Trump hatte den Druck auf Teheran mit neuen Drohungen verstärkt. Es seien weitere Kriegsschiffe Richtung Iran unterwegs - "und hoffentlich werden wir einen Deal machen", sagte der US-Präsident im Weißen Haus. Auf einem Flug nach Florida sagte er zu Journalisten: "Ich hoffe, sie verhandeln etwas, das akzeptabel ist." Trump drohte dem Iran mehrfach mit Militärschlägen, auch im Zusammenhang mit der blutigen Niederschlagung der jüngsten Proteste.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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