JD Vance: Trump-Vize blamiert sich mit Rede - böser Spott nach irrem Vergleich
JD Vance muss sich nach einer Rede bösen Spott gefallen lassen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster
23.01.2026 10.39
- JD Vance irritiert mit diesem Vergleich
- Trump-Vize verspottet für seine Titanic-Ausführung
- Mehrheit unzufrieden mit Trumps Wirtschaftskurs
US-Vizepräsident JD Vance verteidigte bei einer Rede in Toledo im Bundesstaat Ohio, die Wirtschaftspolitik der Regierung mit einem Vergleich, der für Aufsehen sorgte.
JD Vance irritiert mit Rede in Ohio
Bei der Veranstaltung, die unter dem Slogan "Lower Prices, Bigger Paychecks" ("Niedrigere Preise, höhere Gehälter") stand, ging er auf die zunehmende Krise der Erschwinglichkeit ein.
Vance schob die Schuld für die Probleme erneut dem ehemaligen US-Präsidenten Joe Biden zu, obwohl dieser bereits vor einem Jahr aus dem Amt geschieden war. "Die Demokraten reden viel über die Erschwinglichkeitskrise in Amerika. Und ja, es gibt eine Erschwinglichkeitskrise - eine, die durch Joe Bidens Politik geschaffen wurde", erklärte er.
Sein anschließender Vergleich sorgte allerdings für Kopfschütteln:
- "Man dreht die Titanic nicht über Nacht um. Es braucht Zeit, um zu reparieren, was kaputt war", fügte Vance hinzu.
Trump-Vize verspottet für seinen Titanic-Vergleich
Die Reaktionen in sozialen Netzwerken ließen nicht lange auf sich warten.
- Autor und Aktivist Jordan Uhl merkte sarkastisch auf X an: "Die Titanic, ein Schiff, das bekanntermaßen umgedreht hat."
- Podcaster Brian Tyler Cohen stellte die direkte Frage: "Weiß er, was mit der Titanic passiert ist?"
- Auf einem Account hieß es: "Immerhin gibt er zu, auf welchem Schiff wir uns befinden."
- Ein weiterer Nutzer auf Bluesky spielte auf den harten Durchgriff der Einwanderungsbehörde ICE unter der Trump-Regierung an und bemerkte: "Eis war auch der Bösewicht in dieser Geschichte."
Mehrheit unzufrieden mit Trumps Wirtschaftspolitik
Aktuelle Umfragedaten zeichnen ein düsteres Bild der öffentlichen Meinung. Eine zuletzt veröffentlichte Erhebung des Siena College ergab, dass nahezu die Hälfte der Befragten (49 Prozent) die Lage in den USA heute für schlechter hält als zum Zeitpunkt von Bidens Amtsende vor einem Jahr. Lediglich 32 Prozent sehen eine Verbesserung, während 19 Prozent keine nennenswerte Veränderung wahrnehmen.
Besonders kritisch bewerten die Amerikaner Trumps Handhabung zentraler Wirtschaftsthemen. Fast zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) zeigen sich unzufrieden mit seinem Umgang mit den Lebenshaltungskosten. Bei der allgemeinen Wirtschaftspolitik liegt die Ablehnung bei 58 Prozent.
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