Donald Trump in Davos: US-Präsident sieht aus, "als würde er jeden Moment zusammenbrechen"
Donald Trump hat mit seinem Auftritt beim Weltwirtschaftsforum in Davos erneut Fragen zu seiner mentalen und körperlichen Verfassung aufgeworfen. Bild: picture alliance/dpa/KEYSTONE | Gian Ehrenzeller
Von news.de-Redakteurin Claudia Löwe
22.01.2026 12.52
- Donald Trump verstört Publikum bei Weltwirtschaftskonferenz in Davos
- 70 Minuten zusammenhangloser Redeschwall - US-Präsident heiser und abgekämpft
- "Wirkt, als würde er jeden Moment zusammenbrechen": Ist Donald Trumps Ende nahe?
Siebzig Minuten währte der wilde Ritt durch seine oft angestimmten Lieblingsthemen, die Donald Trump auch bei seiner Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos zur Sprache brachte, als der US-Präsident am 21. Januar 2026 infolge einer Anreise mit Zwischenfällen in dem Schweizer Alpenort das Podium einnahm.
Donald Trumps wirrer Redeschwall in Davos wirft Fragen auf
Doch es waren nicht allein die zusammenhanglos angeschnittenen Themen wie Trumps Europa-Empörung, seine an Besessenheit grenzenden Übernahmepläne für Grönland oder die Lobeshymnen auf seine vermeintlichen Glanzleistungen im ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit, die für Stirnrunzeln sorgten - vielmehr war es erneut Donald Trumps Auftreten an sich, das sämtliche Behauptungen des US-Präsidenten zu seinem vermeintlich exzellenten Gesundheitszustand im Keim erstickte.
Donald Trump wirkt, "als würde er jeden Moment zusammenbrechen"
Die sozialen Medien, allen voran X (vormals Twitter), füllten sich bereits während Trumps wirrer Rede mit fassungslosen Reaktionen über die besorgniserregende Verfassung des US-Präsidenten. Ein Tweet, den der britische Autor Shane Brown zu Trumps Davos-Auftritt absetzte, mag exemplarisch für den Eindruck stehen, den Donald Trump mit seiner Rede bei vielen hinterließ: "Mit Trump stimmt etwas ganz und gar nicht – noch mehr als sonst schon", hieß es in der Kurznachricht. "Gestern Abend hat er schon zwei Stunden lang wirres Zeug geredet. Heute liest er zwar vom Teleprompter ab, aber seine Stimme zittert und stockt. Er klingt zehn Jahre älter als sonst. Man hat das Gefühl, er würde jeden Moment zusammenbrechen, sobald er das Rednerpult loslässt."
Donald Trump kurz vor dem Zusammenbruch? Aktuelle Auftritte schüren Bedenken zu Gesundheitszustand des US-Präsidenten
Wie in einem Beitrag des britischen "Mirror" zusammengefasst wurde, kamen Beobachter nicht umhin, Donald Trumps schwankende und heisere Stimme zu bemerken. Ei Kommentator mutmaßte, Trump habe sich bei der Pressekonferenz die Stimme ruiniert oder leide an einer Erkrankung. Ein weiterer schrieb: "Was durchkam, war nicht Stärke, Vision oder Führung – sondern Erschöpfung."
Peinliche Schnitzer in Davos: Donald Trump macht sich mit Geographie-Unkenntnis zum Gespött
Während seines Auftritts in Davos unterliefen dem Präsidenten abermals mehrere Aussetzer. So verwechselte er gleich mehrfach Island mit Grönland. Im Zusammenhang mit seinen Drohungen, Zölle gegen europäische Länder zu verhängen, die sich seiner geplanten Übernahme Grönlands widersetzen, sprach er plötzlich von Island. "Ich helfe Europa. Ich helfe der Nato, und bis vor wenigen Tagen, als ich ihnen von Island erzählte, liebten sie mich", sagte der Präsident. Die Verwechslung der beiden nordatlantischen Inseln sorgte für Verwunderung. Trump hatte zuletzt wiederholt sein Interesse an der zu Dänemark gehörenden Insel Grönland bekundet und mit wirtschaftlichem Druck gedroht. In den sozialen Medien häufen sich seither besorgte Kommentare über den Zustand des Staatsoberhaupts.
Donald Trump verstört mit wirren Ausführungen über Baseball-Träume und Gespräche mit seiner Mutter
Bereits am Vortag hatte Trump bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus für Irritationen gesorgt. Über 105 Minuten sprach der Präsident zu Reportern über sein erstes Jahr der zweiten Amtszeit – und verlor sich dabei in zahlreichen Abschweifungen. Als es um die mögliche Wiedereinführung psychiatrischer Anstalten ging, schweifte Trump unvermittelt in Kindheitserinnerungen ab. Er erzählte von seinem Little-League-Training im New Yorker Cunningham Park. "Ich war ein ziemlich guter Baseballspieler, das würden Sie nicht glauben", prahlte er. Seine Mutter habe ihm damals gesagt, er könne Profi werden. "Ich sagte: 'Danke, Mama'", so Trump weiter.
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