Donald Trump: "Das Gehirn ist hinüber" - Spott-Alarm nach Stolper-Auftritt
Um Donald Trumps Gesundheit gibt es immer wieder Wirbel. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster
22.01.2026 12.34
- Donald Trumps Auftritt löst Diskussionen um seine Gesundheit aus
- Brisanter Trump-Versprecher bei Pressekonferenz
- Donald Trump verspottet: "Das Gehirn dieses Typen ist hinüber"
- US-Präsident prahlt mit seiner "perfekten Gesundheit"
Die Diskussionen um seine Gesundheit wird er einfach nicht los. Bei einem Medientermin im Weißen Haus sorgte Donald Trump einmal mehr für Aufsehen, als er mehrfach verbal stolperte und sich versprach. Der Präsident trat gemeinsam mit seiner Pressesprecherin Karoline Leavitt vor die Kameras, um Bildmaterial von Festnahmen seiner Abschiebebehörde ICE zu präsentieren. Die Veranstaltung war eigentlich als Reaktion auf die zunehmende Kritik an seiner harten Einwanderungspolitik gedacht. Doch sie nahm eine andere Richtung ein.
Donald Trumps Auftritt löst Diskussionen um seine Gesundheit aus
Während der Präsentation lösten seine verbalen Ausrutscher jedoch intensive Debatten in den sozialen Medien aus. Beobachter auf X äußerten Besorgnis über das Auftreten des Präsidenten. Viele Kommentatoren wiesen darauf hin, dass Trump seine Worte undeutlich aussprach und ausgelaugt wirkte.
Die Veranstaltung entwickelte sich zu einem kontroversen Ereignis, bei dem weniger die gezeigten Bilder von Festgenommenen im Mittelpunkt standen als vielmehr Trumps Darbietung selbst. Die Online-Diskussion weitete sich schnell auf Fragen zu seiner gesundheitlichen Verfassung und mentalen Fitness aus.
Donald Trump: Brisanter Versprecher bei Pressekonferenz
Die präsentierten Aufnahmen trugen die Aufschrift "Minnesota, Worst of Worst" und zeigten Personen, die von der Einwanderungsbehörde ICE festgenommen worden waren. Bei der Vorstellung eines Falls unterlief dem Präsidenten ein bemerkenswerter Fehler: Er bezeichnete die Anklage als "international Murder", obwohl es sich um "intentional murder" handelte. Trump verwechselte also vorsätzlichen Mord mit internationalem Mord. Der Fall betraf Aldrin Guerrero-Munoz, dem der vorsätzliche Mord an seinem drei Monate alten Sohn zur Last gelegt wird.
Auch die Aussprache des Namens bereitete Trump erkennbare Schwierigkeiten. Während er die Tafeln für die Kameras durchging, erklärte er: "Ich gehe das durch, weil ich denke, wir haben genug Zeit. Ich schaue mir diese Anklagen an, es ist ziemlich unglaublich. Viele Mörder."
Donald Trump verspottet: "Das Gehirn dieses Typen ist hinüber"
Nutzer des Kurznachrichtendienstes X reagierten unmittelbar auf Trumps Auftreten. Die Kommentare reflektierten wachsende Bedenken über den mentalen Zustand des Präsidenten. Die Kritik konzentrierte sich vor allem auf die Art und Weise, wie der Präsident seine Worte artikulierte und wirkte.
- Ein Kommentator schrieb: "Ich schaue die Trump-Pressekonferenz. Völlig ausgelaugt. Verwaschene Worte. Abschweifen. Das Gehirn dieses Typen ist hinüber."
- Ein weiterer Beobachter stellte grundsätzliche Fragen zur Amtsfähigkeit: "Mal ehrlich, schauen sich die Leute Trump jetzt im Pressebriefingsraum an und denken, das ist ein Oberbefehlshaber, der voll zurechnungsfähig ist? Er schweift ab, lispelt ein wenig und sein ganzes Verhalten ist extrem seltsam."
Donald Trump prahlt mit seiner "perfekten Gesundheit"
Der US-Präsident selbst ließ in der Vergangenheit kaum eine Chance aus, seinen Gesundheitszustand zu thematisieren. Im vergangenen Monat hatte Trump bei einer Veranstaltung in Rocky Mount betont, er befinde sich bei "perfekter Gesundheit". Er verwies darauf, dass er als einziger Präsident kognitive Tests absolviert habe: "Ich habe jetzt drei kognitive Tests gemacht. Ich habe jeden einzelnen gemeistert." Mit diesen Aussagen wollte Trump Zweifel an seiner Amtsfähigkeit zerstreuen. Gelungen ist ihm das offenbar nur bedingt.
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