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Leipzig: Rivalisierende linke Gruppen demonstrieren in Leipzig

Der Augustusplatz in Leipzig: Aktuelle News aus und über Leipzig hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / Animaflora PicsStock

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Leipzig wird am Samstag zum Schauplatz rivalisierender Demonstrationen der linken Szene im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt. Die Polizei plant einen Großeinsatz. Der sächsische Verfassungsschutz rechnet mit einer aufgeheizten Stimmung und schließt gegenseitige Störaktionen nicht aus. Innenminister Armin Schuster (CDU) hat angekündigt, dass die Polizei bei Tumulten konsequent einschreiten werde.

Ab dem Mittag sind laut Versammlungsbehörde acht Demonstrationen und Kundgebungen im Stadtteil Connewitz angemeldet. Es werden sich zwei Lager gegenüberstehen, die zum Nahost-Konflikt unterschiedliche Positionen vertreten. Auch die rechtsextreme Kleinstpartei Freie Sachsen hat eine Kundgebung angemeldet.

Ein Bündnis um die antiisraelische Gruppierung Handala Leipzig ruft unter dem Motto "Antifa means: Free Palestine" zur Versammlung am Connewitzer Kreuz auf. Der Verfassungsschutz stuft Handala als extremistisch ein. Die Demonstration richte sich gegen eine bisher in Connewitz stark verankerte überwiegend proisraelische linke Szene. Dagegen wenden sich unter anderem autonome Linksextremisten.

Die verschiedenen Demoszenen könnten sich nach Einschätzung des Verfassungsschutzes mischen. Die Teilnehmerzahlen bewegen sich laut den Anmeldungen zwischen mehreren Hundert bis 1.000 Menschen. Nach Angaben der Polizei ist zum Teil überregional mobilisiert worden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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