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Furries auf Trump-Anwesen: Bizarre Kostüm-Gala schockt "Gomorrah"-Lago

Welche Rolle Donald Trump bei der bizarren Gala spielte, ist unklar. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Skurriler Auftritt bei Gala auf Trump-Anwesen: Gäste feiern in Hundemasken und Rokoko-Kostümen
  • Netz reagiert fassungslos: Spott und Unverständnis in sozialen Medien
  • Trumps Rolle unklar: Anwesen vermietet – angeblich mit kurzer Ansprache

Auf Donald Trumps luxuriösem Anwesen Mar-a-Lago in Florida fand kürzlich die 15. jährliche Hero Dog Awards Gala der American Humane Society statt – eine der ersten Wohltätigkeitsveranstaltungen des Jahres 2026 an diesem Ort. Doch nicht die geehrten Hunde sorgten für die größte Aufmerksamkeit. Videoaufnahmen zeigen Gäste, die in aufwendigen Hundekostümen tanzten und feierten. Die Kostümierten trugen dabei pelzige Hundemasken kombiniert mit historischen Gewändern im Stil des 18. Jahrhunderts – Kleider à la Marie Antoinette und Strumpfhosen wie zu Zeiten Ludwigs XVI. Während viele Besucher klassisch in Abendgarderobe erschienen, stahlen die maskierten Teilnehmer eindeutig die Show.

Was steckt hinter dem Furry-Phänomen? Als Furries bezeichnet man Menschen, die sich für vermenschlichte Tiere begeistern – also Kreaturen, die sprechen oder aufrecht gehen können. In den USA entwickelte sich der Begriff in den 1980er Jahren zu einer Bezeichnung für Personen, die entsprechende Kostüme tragen. Die Szene wächst stetig und vernetzt sich über Conventions sowie Online-Foren. Obwohl Außenstehende häufig einen sexuellen Fetisch vermuten, ist diese Annahme innerhalb der Community selbst umstritten. Ob die Kostümierten auf Mar-a-Lago tatsächlich der Furry-Szene angehören oder lediglich zur Unterhaltung der Gäste engagiert wurden, bleibt unklar.

Furries auf Trump-Anwesen sorgen für Fassungslosigkeit und Spott

Die Bilder aus Mar-a-Lago verbreiteten sich rasch in den sozialen Medien und lösten ungläubige Reaktionen aus. "Furries auf Mar-a-Lago stand nicht auf meiner Bingo-Karte", kommentierte ein Nutzer. Ein anderer bezeichnete die Szenen als "seltsamen dystopischen Mist", während ein Dritter schlicht feststellte: "Das ist nicht normal." Ein anderer bezeichnet Mar-a-Lago sogar als "Gomorrah-Lago".

Da Trumps Anwesen als Veranstaltungsort gemietet werden kann, bleibt offen, ob der ehemalige Präsident selbst an der Spendengala beteiligt war. Laut einigen Berichten soll er jedoch eine kurze Ansprache gehalten haben.

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/gom/news.de

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