J.D. Vance: Tinder-Date endet in Katastrophe - Trump-Vize zu Trennung gezwungen
J.D. Vance musste sich von einem Secret-Service-Agenten trennen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais
15.01.2026 13.07
- J.D. Vance trennt sich von Secret-Service-Agent
- Trump-Vize zu Trennung gezwungen nach verhängnisvollem Tinder-Date
- Secret-Service-Agent entlassen, weil er sensible Informationen weitergegeben hat
Es ist ein Videoclip, der den Secret Service erschüttern dürfte. Das von James O'Keefe, einem Maga-Provokateur, beim Kurznachrichtendienst X veröffentlichte Video zeigt, wie ein Geheimdienst-Mitarbeiter während eines Tinder-Dates sensible Informationen über den US-Vizepräsidenten J.D. Vance ausplaudert.
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J.D. Vance trennt sich von Secret-Service-Agent nach verhängnisvollem Tinder-Date
Doch was der Secret-Service-Agent namens Tomas Escotto nicht wusste, ist, dass es sich bei seinem Date um eine verdeckte Reporterin der O'Keefe Media Group handelte. Laut James O'Keefe habe Escotto der Reporterin etliche Informationen preisgegeben, deren Weitergabe den Agenten des Secret Service ausdrücklich untersagt ist.
Secret-Service-Agent gab sensible Informationen über Trump-Vize Vance weiter
Darunter Details darüber, wie viele Agenten J.D. Vance zugeteilt sind, wie sie sich während der Reisen des Vizepräsidenten positionieren und wann die Schichtwechsel stattfinden. Er schickte seiner Tinder-Bekanntschaft außerdem Fotos aus gesicherten Bereichen, darunter Aufnahmen an Bord der Air Force Two, sowie Nachrichten, die den Zeitpunkt der Landung des Vizepräsidenten enthüllten...
In seinem X-Beitrag berichtet James O'Keefe weiter, dass der Secret-Service-Mitarbeiter aus der Biden-Regierung übernommen worden ist und vorher im Personenschutz-Team von Kamala Harris tätig war. Während seines Dates soll sich Tomas Escotto auch kritisch gegenüber der Trump-Regierung und der ICE-Razzien geäußert haben.
J.D. Vance zu Trennung gezwungen - Secret-Service-Mitarbeiter entlassen
Nach der Veröffentlichung dieser Aufnahmen hatte J.D. Vance keine andere Wahl, als sich von dem Secret-Service-Agenten zu trennen. Matthew Quinn, stellvertretender Direktor des US-Geheimdienstes, erklärte gegenüber dem US-Portal "Daily Beast", dass Escotto beurlaubt, seine Sicherheitsfreigabe widerrufen und ihm der Zugang zu gesicherten Einrichtungen und Systemen bis zum Abschluss einer internen Untersuchung untersagt worden sei. "Der US-Geheimdienst duldet keinerlei Verhalten, das die Sicherheit, die Privatsphäre oder das Vertrauen unserer Schutzpersonen gefährden könnte", so Quinn. Zudem entschuldigte er sich bei der Familie von J.D. Vance für die "Verletzung ihres Vertrauens und ihrer Privatsphäre".
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