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Donald Trump: Apokalypse-Alarm - "The Don" fleht Fans in wirrer Mail um Geld an

Donald Trump bittet seine Fans in einer wirren Mail um Spenden. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson

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  • Donald Trump bettelt in irrer Mail um Spenden
  • Donald Trump warnt vor der Apokalypse
  • Donald Trump: Himmlische Ambitionen und göttliche Rettung

Eine seltsame E-Mail erreichte Donald Trumps Anhänger jetzt: Der US-Präsident schilderte darin ein düsteres Szenario aus dem Kriegsraum des Weißen Hauses.

  • "Ich sitze hier. Allein. Im War Room. Kämpfe für euch", schrieb er seinen Unterstützern.
  • Das Personal habe das Gebäude bereits vor Stunden verlassen, nur er sei noch da - mit einem fast leeren Laptop-Akku und einer tickenden Uhr, die 72 Stunden bis zu seiner ersten wichtigen Frist des Jahres herunterzählt.

Donald Trump bettelt in irrer Mail um Spenden

Die Nachricht war jedoch mehr als nur eine melancholische Zustandsbeschreibung. Trump nutzte die dramatische Inszenierung für einen dringenden Spendenaufruf. Seine erste Monatsmitte-Deadline müsse unbedingt erfolgreich gemeistert werden, warnte er eindringlich. Die theatralische Darstellung seiner vermeintlichen Isolation diente als emotionaler Hebel, um finanzielle Unterstützung von seinen Anhängern zu mobilisieren.

Donald Trump warnt vor der Apokalypse

In seiner E-Mail malte Trump ein apokalyptisches Zukunftsszenario aus. Falls seine Unterstützer die finanzielle Deadline nicht erreichten, würden die Demokraten beide Kammern des Kongresses erobern und ihre Agenda durchsetzen. Grenzen würden dauerhaft geöffnet, Waffen konfisziert und Kinder einer Gehirnwäsche unterzogen - so seine drastischen Warnungen an die Empfänger.

Als ultimative Horrorvision präsentierte Trump die Möglichkeit eines erneuten Amtsenthebungsverfahrens. Dies bezeichnete er als das Schlimmste, was seine politischen Gegner dem "Lieblingspräsidenten" seiner Anhänger antun könnten.

Donald Trump: Himmlische Ambitionen und göttliche Rettung

Die aktuelle Spendenbitte reiht sich nahtlos in Trumps bisherige Fundraising-Strategien ein.

  • Im vergangenen Jahr verknüpfte er seine Geldbitten mit spirituellen Motiven und verkündete seinen Wunsch, ins Paradies zu gelangen. "Ich möchte versuchen, in den Himmel zu kommen", teilte er seinen Anhängern mit.
  • Der US-Präsident verwies dabei auf das Attentat, bei dem er nur knapp dem Tod entging - die Kugel habe seine Haut nur um Millimeter verfehlt. Seine Rückkehr ins Weiße Haus hätte eigentlich niemals stattfinden sollen, betonte er. Doch er sei überzeugt, dass eine höhere Macht ihn aus einem bestimmten Grund beschützt habe: Amerika wieder großartig zu machen.
  • In seinen Nachrichten erinnerte Trump seine Basis daran, dass sie gemeinsam sämtliche Herausforderungen gemeistert hätten - von Amtsenthebungsverfahren über manipulierte Wahlen bis hin zu Attentatsversuchen.

Millionenumsätze trotz umstrittener Migrationspolitik

Die E-Mail-Kampagne stammt von Never Surrender Inc., einer Organisation, die laut "Metro.co.uk" bereits beträchtliche Summen eingesammelt hat. Nach Angaben der Bundeswahlkommission, die für die Überwachung der Kampagnenfinanzierung zuständig ist, flossen der Gesellschaft im Jahr 2025 bereits über 1,8 Millionen Dollar zu.

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