Proteste im Iran: Personal soll US-Militärstützpunkt in Katar verlassen
Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Microgen
Erstellt von Sarah Knauth
14.01.2026 16.25
Die USA haben einigen ihrer Mitarbeiter Medienberichten zufolge nahegelegt, den US-Militärstützpunkt Al-Udeid am Rande der katarischen Hauptstadt Doha zu verlassen. Dabei handele es sich um eine "Vorsichtsmaßnahme", zitierte der US-Sender CNN einen namentlich nicht genannten US-Beamten. Das staatliche Medienbüro in Katar bestätigte in einem auf der Plattform X verbreiteten Statement entsprechende Medienberichte und verwies darauf, dass diese Maßnahmen als Reaktion auf die "aktuellen Spannungen in der Region" ergriffen würden.
US-Präsident Donald Trump warnt die autoritäre Führung im Iran seit Tagen vor einer brutalen Niederschlagung der Proteste. Dabei hält er auch die Drohung eines militärischen Eingreifens aufrecht.
Nachdem sich die USA im Juni vergangenen Jahres dem Krieg Israels gegen den Iran angeschlossen und unterirdische iranische Atomanlagen bombardiert hatten, hatte der Iran als Vergeltung die US-Luftwaffenbasis Al-Udeid angegriffen.
Dabei handelt es sich um einen der wichtigsten US-Stützpunkte im Nahen Osten. Dort sind Berichten zufolge normalerweise rund 10.000 Soldaten und ziviles Personal stationiert. Der Stützpunkt ist auch die Kommandozentrale des US-Militärs in der Region. Das Hauptquartier des US-Regionalkommandos (Centcom) für den Nahen Osten liegt in Tampa im Bundesstaat Florida.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":
- Massenproteste: Irans Justiz stellt Demonstranten unter Generalverdacht
- Friedrich Merz News: Adenauer-Münzen für das Merz-Kabinett
- Massenproteste in Teheran: Sanktionszoff: Umgang mit Irans Revolutionsgarden spaltet EU
- Berlin News: Verdi stimmt auf weitere Warnstreiks ein