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Massenproteste: Irans Justiz warnt vor "Zusammenarbeit" mit Exilsender

Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Семен Саливанчук

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Irans Justiz hat die Bevölkerung vor der Zusammenarbeit mit einem Exilsender gewarnt. Jegliche Zusammenarbeit, Interaktion und jeglicher Informationsaustausch mit dem persischsprachigen Sender "Iran International" sei verboten, erklärte die Generalstaatsanwaltschaft einem Bericht des iranischen Rundfunks zufolge.

Trotz einer Internetsperre können viele Menschen im Land den Sender über TV-Satelliten empfangen. Anders als die staatlichen Fernsehprogramme, die starker Zensur unterliegen, berichtet "Iran International" ausführlich über die Protestwelle - auch mit vielen Hinweisen, die den Sender aus dem Land erreichen. Reporter vor Ort hat der Sender nicht.

Im Iran selbst ist der Konzern hinter dem Exilsender als Terrororganisation eingestuft. In der Vergangenheit hatte die Staatsführung dem Sender mit Sitz in London vorgeworfen, im Auftrag von Saudi-Arabien negative Nachrichten über die Islamische Republik verbreiten zu wollen. Die Zeitung "Guardian" berichtete 2018, dass "Iran International" indirekt durch saudische Verbindungen finanziert werde. Das Medienunternehmen wies den Bericht zurück.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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